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ÖVP – Hietzing/Zinkl/Gorlitzer ad Verbindungsbahn: Wichtige Auflagen wurden erkämpft – Lebensqualität im Bezirk sichern

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Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das Projekt Verbindungsbahn zu genehmigen, liegt seit gestern in einem über 500-seitigen Urteil vor. Gleichzeitig wurde seitens der stark engagierten Bürgerinitiativen angekündigt, ordentliche Revision einzulegen, die eine aufschiebende Wirkung für die Projektumsetzung haben könnte.

Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl betont: „Das Urteil zeigt, wie wichtig der jahrelange Einsatz des Bezirks und der Bürgerinitiativen war. Es konnten rechtsverbindliche Auflagen zum Schutz der Anrainerinnen und Anrainer sowie des sensiblen Hietzinger Naturraums erkämpft werden. Diese Auflagen sind ein bedeutender Erfolg für Umwelt und Lebensqualität.“

Gleichzeitig zeigt sich Zinkl enttäuscht darüber, dass trotz zahlreicher Einwendungen und klarer Stellungnahmen des Bezirks und der Bürgerinitiativen die Hochlage der Bahn und die Sperre zweier Bahnübergänge weiterhin im Raum stehen: „Unser Ziel war und ist es, die Durchwegung für Lainz und Speising für alle Verkehrsteilnehmer zu erhalten und eine für die Hietzingerinnen und Hietzinger akzeptable Projektvariante zu erwirken.“

Seit rund zehn Jahren werde das Projekt von Bezirk und Bürgerinitiativen intensiv begleitet und kritisch hinterfragt. Dabei sei stets klar gewesen: Eine bessere und attraktivere öffentliche Anbindung – insbesondere ein 15-Minuten-Takt der S80 – wird ausdrücklich unterstützt und entspricht auch dem Wunsch vieler Hietzingerinnen und Hietzinger. „Genau deshalb hat sich auch die Hietzinger Bezirksvertretung auch klar dafür ausgesprochen“, so Zinkl.

Die Hauptkritikpunkte seien jedoch von Beginn an dieselben geblieben: die Hochführung der Trasse im Bereich der Hietzinger Hauptstraße sowie die geplante Sperre der Bahnübergänge Veitingergasse und Jagdschlossgasse. „Diese Maßnahmen kommen einer faktischen Teilung des Bezirks gleich – und dagegen haben wir uns von Anfang an klar ausgesprochen“, betont Zinkl.

Kritische Worte kommen auch seitens des Hietzinger Gemeinderats Michael Gorlitzer: „Mit der Genehmigung der Hochlage der Verbindungsbahn wird eine Jahrhundertchance für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Streckenführung vergeben. Hietzing wird damit geteilt, durch fehlende Querungsmöglichkeiten werden einige Bezirksteile damit nur mehr schwer erreichbar sein.“

Besonders unverständlich sei aus seiner Sicht, dass Alternativen nicht ernsthaft geprüft wurden. „Eine moderne Stadtentwicklung sieht anders aus. Sie darf sich nicht auf Planungen stützen, die mehr als 20 Jahre alt sind. Eine Tieflage wurde nie ernsthaft und ordentlich überprüft“, so Gorlitzer abschließend.

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