SPÖ-Schroll ad FPÖ: „Blaue Peinlich-Posse im Energieausschuss!“
Einen peinlichen Auftritt im Nationalrat legten heute Abgeordnete der FPÖ hin. Sie zogen aus Protest aus dem Energieausschuss aus, weil sie nicht über die Nominierten für den E-Control-Vorstand informiert wurden, die sich heute einem Hearing stellten. Jetzt kommt raus: Ihr eigener FPÖ-Parlamentspräsident Rosenkranz hat die Abgeordneten nicht informiert! „Es ist wirklich bedenklich, wenn die FPÖ nicht einmal Briefe ordentlich weiterleiten kann – eine blaue Peinlich-Posse der Sonderklasse und Arbeitsverweigerung in Reinkultur!“, kommentiert SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll das Verhalten des Parlamentspräsidenten und der FPÖ-Politiker rund um FPÖ-Energiesprecher Kassegger. ****
Die SPÖ nutzte das Hearing, um die beiden Nominierten – Alfons Haber und Michael Strebl – mit Fragen und Forderungen zur leistbaren Energieversorgung zu konfrontieren. Einen besonderen Fokus legte die SPÖ dabei auf die zu hohen Netzkosten. „Die E-Control ist Österreichs unabhängige Energie-Regulierungsbehörde. Sie muss ihren Spielraum nutzen, um die Netzkosten so gering wie möglich zu halten“, stellt Schroll klar. Auch das österreichische Eintreten für eine Reform des Merit-Order-Systems war Thema des Hearings.
Schroll wünscht Haber und Strebl alles Gute für ihre künftige Arbeit und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. (Schluss) mf/lw
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