WKÖ-Schultz: Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens ist Meilenstein, jetzt ist die rasche Ratifizierung entscheidend | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

WKÖ-Schultz: Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens ist Meilenstein, jetzt ist die rasche Ratifizierung entscheidend

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„Die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens ist ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Entscheidend ist nun, dass das Abkommen rasch ratifiziert wird. In einer Zeit geopolitischer Verwerfungen, zunehmender Zollkonflikte und wachsender Unsicherheit auf den Weltmärkten kann sich Europa kein Zögern mehr leisten“, betont WKÖ-Präsidentin Martha Schultz anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens in Paraguay.

Abbau von Zöllen und Bürokratie sowie einfacherer Marktzugang entscheidend für KMU

Faire Handelsabkommen mit stabilen Partnerregionen sind „ein zentraler Pfeiler für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in Europa und insbesondere in exportorientierten Ländern wie Österreich“. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist das Abkommen von besonderer Bedeutung: „KMU sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Sie profitieren von klaren Regeln im internationalen Handel, dem Abbau von Zöllen und Bürokratie sowie besseren Marktzugangsbedingungen“, so Schultz.

Laut Analysen des International Trade Center (ITC) beträgt das zusätzlich nutzbare Exportpotenzial in den Mercosur-Ländern mehr als eine Milliarde Euro für Österreichs Exportwirtschaft.

Wermutstropfen bleibt die Art und Weise, wie in Europa, aber auch in Österreich über regelbasierten internationalen Handel diskutiert wird. „Die Exportwirtschaft ist ein entscheidender Faktor, wenn es um unseren Wohlstand und Arbeitsplätze in Österreich geht. Gerade jetzt, wo unsere Exportwirtschaft massiv unter Druck steht, ist die pauschale Ablehnung gegen solche gut gemachten strategischen Abkommen nicht nachvollziehbar. Zumal die geäußerte Kritik sehr ernst genommen wurde und es beim Abkommen zahlreiche substanzielle Verbesserungen gab“, erklärt Schultz. Gerade mit Blick auf vergangene Abkommen hat sich gezeigt, dass die Vorteile für Österreich klar überwogen haben.

Damit Europa seine einseitigen Abhängigkeiten reduzieren und mit seinen hochwertigen Exporten in strategische Zukunftsmärkte heimische Arbeitsplätze sichern und schaffen kann, plädiert die WKÖ für den Ausbau des EU-Handels-Netzwerks. Neben Mercosur braucht es eine rasche Ratifizierung der Abkommen mit Mexiko und Indonesien. Die Verhandlungen mit Indien, Thailand, Australien und den Philippinen sollten zügig abgeschlossen werden.

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA als erste Adresse für österreichische Unternehmen vor Ort

Für österreichische Unternehmen, die sich für die Märkte in Südamerika interessieren, steht mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ein starkes Netzwerk zur Verfügung. „Mit ihren AußenwirtschaftsCentern in São Paolo und Buenos Aires ist die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der ideale Ansprechpartner – von Marktinformationen über Geschäftsanbahnung bis hin zur konkreten Unterstützung vor Ort“, so Schultz abschließend. (PWK021/ST)

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