Greenpeace-Report zum Weltwirtschaftsforum: Auf vier Teilnehmende kommt ein Privatjet-Flug | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Greenpeace-Report zum Weltwirtschaftsforum: Auf vier Teilnehmende kommt ein Privatjet-Flug

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Anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) kommende Woche in Davos veröffentlicht Greenpeace eine neue Analyse zum Privatjet-Verkehr rund um das Treffen in den Schweizer Alpen. So wurden während der WEF-Woche 2025 insgesamt 709 zusätzliche Privatjet-Flüge an Flughäfen in der Region Davos gezählt – also knapp ein Privatjet-Flug auf vier Teilnehmer:innen. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber 2024 und einer Verdreifachung im Vergleich zu 2023 – obwohl die Anzahl der Teilnehmenden stagniert. Mit ein Grund für den Anstieg der Flüge sind wiederholte An- und Abflüge derselben Maschinen. Greenpeace kritisiert die massive Klimabelastung durch Luxusflüge und fordert politische Konsequenzen. Verkehrsminister Peter Hanke muss Österreich zum Vorreiter machen und Privatjets hierzulande verbieten. Ebenso muss er sich für ein EU-weites Privatjetverbot einsetzen.

„Wer Klimaschutz ernst meint, darf vor den Superreichen nicht haltmachen. Derzeit jetten erneut die Reichen und Mächtigen in ihren Privatjets nach Davos, um über die geopolitischen Krisen zu diskutieren. Dabei sind sie es, die mit ihrem klimaschädlichen Verhalten die größte Bedrohung von allen – die Klimakrise – massiv anfeuern”, sagt Klima- und Energieexpertin Jasmin Duregger von Greenpeace Österreich. „Ein einziger Privatjet-Flug aus Saudi-Arabien nach Davos verursacht über 42 Tonnen CO₂ – so viel wie sieben Europäer:innen in einem ganzen Jahr. Rund 70 Prozent der Privatjet-Strecken könnten problemlos innerhalb eines Tages mit dem Zug zurückgelegt werden. Verkehrsminister Peter Hanke muss sich dringend für ein Verbot von Privatjets einsetzen. Klimaschädliche Luxusmobilität gehört abgeschafft!“

Bericht “Davos in the Sky”:
https://greenpeace.at/uploads/2026/01/greenpeace-report-davos-in-the-sky.pdf

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