FPÖ – Berger/Brucker: Nach Herheim-Interview sofortige Konsequenzen für Kaup-Hasler notwendig
Nach der vernichtenden Kritik von Opernintendant Stefan Herheim im Kurier an der rot-pinken Kulturpolitik in Wien fordern der Wiener FPÖ-Stadtrat Stefan Berger und der Kultursprecher der Wiener FPÖ LAbg. Lukas Brucker sofortige Konsequenzen für SPÖ-Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.
„Jetzt ist bewiesen, dass die Kulturstadträtin mehrfach die Unwahrheit gesagt hat. Weder gibt es Planungssicherheit für die Vereinigten Bühnen Wien noch wurden die massiven Sparpläne mit der künstlerischen Leitung für die kommenden Jahre abgestimmt. Das ist kulturpolitisches Totalversagen“, stellt Berger klar.
Das Interview zeige unmissverständlich, dass es keinerlei strategische Abstimmung, keine langfristige Budgetplanung und keine verlässlichen Rahmenbedingungen für den Opernbetrieb gebe. „Wenn ein Intendant öffentlich erklärt, dass er sein Budget erst Mitte Dezember erhält, Produktionen aber längst im Verkauf sind, dann ist das mit seriöser Kulturpolitik völlig unvereinbar. Die künstlerische Qualität der VBW droht massiv einzubrechen“, so Berger.
Besonders brisant seien die Aussagen zur Kammeroper. „Der künstlerische Leiter selbst hält fest, dass die Schließung nichts mit einer angeblich notwendigen technischen Sanierung zu tun hat. Die Kammeroper wurde trotz Auslastung, künstlerischem Erfolg und bestehendem Mietvertrag brutal dichtgemacht. Damit ist die bisherige Argumentation der Kulturstadträtin endgültig widerlegt“, betont Brucker.
„Statt Verantwortung zu übernehmen, schiebt Kaup-Hasler Entscheidungen weiter und versteckt sich hinter Konzernstrukturen. Die Leidtragenden sind Künstler, Mitarbeiter und das Publikum. Diese Vorgangsweise ist Ausdruck einer konzeptlosen und linksideologisch getriebenen Kulturpolitik“, kritisiert Brucker.
Für die FPÖ ist zudem die Schieflage bei den Förderungen nicht länger hinnehmbar. „Während bei traditionsreichen Institutionen wie den VBW brutal gekürzt wird, bleibt bei den Wiener Festwochen trotz jahrelanger Skandale, politischer Agitation und antisemitischer Vorfälle jeder einzelne Euro unangetastet. Das ist eine eklatante Doppelmoral“, so Berger.
„Diese kulturpolitische Geisterfahrt muss endlich gestoppt werden. Wien braucht eine ausgewogene Kulturförderung, die Qualität, Planungssicherheit und künstlerische Exzellenz unterstützt und nicht beliebige Politagitation. Kaup-Hasler ist dieser Aufgabe offensichtlich nicht mehr gewachsen“, bekräftigen Berger und Brucker.
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