IT-Kollektivvertrag: Keine Fortschritte in zweiter Verhandlungsrunde
Bei der heutigen Verhandlungsrunde des Kollektivvertrags für die über 90.000 Beschäftigten der IT-Branche wurden keine Fortschritte erzielt. Das Verhandlungsteam der Arbeitgeber:innen der IT-Branche hat ihr Angebot vorgelegt. Demnach soll es für die Beschäftigten heuer keine Erhöhung der IST-Gehälter geben und die Mindestgehälter sollen um 1,6% steigen.
Die Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA Sandra Steiner kritisiert die Wirtschaftsvertreter:innen für das Angebot und mahnt zu Verhandlungsbereitschaft: „Die Idee, die IST-Gehälter nicht zu erhöhen und die Mindestgehälter nur um 1,6% zu steigern, ist komplett unangemessen. Wir stellen uns auf langwierige und schwierige Verhandlungen ein, wenn der besseren wirtschaftlichen Situation der IT-Branche nicht Rechnung getragen wird“.
Konkret fordert die Gewerkschaft GPA die Erhöhung der Mindestgehälter, der IST-Gehaltssumme sowie der Lehrlingseinkommen und Zulagen über der Inflationsrate.
Die den Verhandlungen zugrunde gelegte Inflationsrate ist die von WIFO und IHS geschätzte jährliche Inflationsrate von 3,5 % für 2025. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 03. Dezember statt.
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