VP-Mahrer/Resch: Erhalt von Traditionen für uns selbstverständlich!
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist der Neustifter Kirtag in Wien, speziell in Neustift, nicht wegzudenken. Doch diese Woche machten Mittwochabend Medienberichte die Runde, der Neustifter Kirtag könne ohne Unterstützung nicht stattfinden. „Wie wahrscheinlich alle Personen, die diese Hiobsbotschaft erhielten, waren wir im ersten Moment sehr betroffen, als wir von dem Hilferuf der Vertreter des Neustifter Kirtags hörten. Für uns war aber sofort klar: Wir müssen dieses kulturelle Erbe, sogar immaterielle UNESCO-Kulturgut, das für so viele Wienerinnen und Wiener zu einem fixen Bestandteil des Sommers geworden ist, auf jeden Fall erhalten“, so Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer.
Der Neustifter Kirtag ist in den vergangenen 250 Jahren – damals zogen die Neustifter Winzer mit einer Erntedankkrone zu Kaiserin Maria Theresia und baten um Steuerfreiheit, nachdem sie schlechte Ernten in eine schwierige wirtschaftliche Situation gebracht hatten – für viele Wienerinnen und Wiener zu einem mehrtägigen Highlight im Sommer avanciert. An vier Tagen werden über 100.000 Gäste aus allen Bezirken Wiens und darüber hinaus erwartet. „Es ist wichtig, dass wir kulturelle Traditionen, die uns als Menschen, aber auch unser Stadtbild so prägen und die wir so lieben, mit aller Kraft unterstützen – das haben sich unsere Winzerinnen und Winzer verdient“, ergänzt der Bezirksparteiobmann der Wiener Volkspartei Döbling, Bezirksvorsteher Daniel Resch.
Klar muss sein: Der Neustifter Kirtag muss trotz Unterstützung weiterhin überparteilich sein. „Die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die Wiener Betriebe leisten tagtäglich so viel für uns, da sollte es selbstverständlich sein, dass wir ihnen in dieser schweren Zeit über die Parteigrenzen hinweg unter die Arme greifen“ schließt Mahrer.
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