Salzburg begrüßt angestrebte Änderung des Schutzstatus des Wolfs
Erfreut zeigt sich die Landeshauptmann Stellvertreterin und Jagdlandesrätin Marlene Svazek aus Salzburg über die heutige Nachricht der Kommission, einen Vorschlag für einen Beschluss des Rates vorzulegen, mit dem der Schutzstatus des Wolfs angepasst werden soll. „Die beharrliche Interessensvertretung, sowie unsere konsequente Politik und Haltung zahlen sich aus. Auch, wenn wir bei der generellen Bejagung des Wolfes in Salzburg ohne Brüsseler Vorgaben wesentlich weiter gehen würden, ist der angestoßene Prozess zur Senkung des Schutzstatus einmal positiv zu bewerten“, reagiert Jagdlandesrätin Svazek, die vor kurzem noch zum Thema Wolf, Fischotter und den FFH-Vorgaben direkt in Brüssel bei Kommissionsvertretern zur Diskussion war.
Da die Änderung des Schutzstatus aber jedenfalls die Zustimmung der Mitgliedsstaaten braucht, müsse die Bundesregierung nun ihre Verantwortung wahrnehmen. „Nachdem sich bis dato hauptsächlich die Länder zum Thema Beutegreifer und FFH-Richtlinie eingesetzt haben, wäre es jetzt höchst an der Zeit, dass auch die schwarz-grüne Bundesregierung ihre Verantwortung wahrnimmt und den nun angestoßenen Prozess nicht konterkariert“, fordert Svazek insbesondere die grüne Bundesministerin Gewessler auf, hier keine gegenteilige Position zum Schutzstatus zulasten der Alm- und Landwirtschaft einzunehmen. Es brauche jetzt jedenfalls die Zustimmung Österreichs und auch den Einsatz auf europäischer Ebene, damit die weiteren Mitgliedsstaaten ebenso die Notwendigkeit einer Änderung einsehen.
In Salzburg werde man sich für den kommenden Almsommer 2024 jedenfalls rüsten. „Nach den Gesprächen in Brüssel und der nunmehrigen Ankündigung der Kommission, ist nicht nur unser bisheriges Vorgehen und unserer Abschussverordnungen gerechtfertigt, es lässt uns auch Handlungsspielraum für das kommende Jahr“, so Svazek. Man werde sich in Salzburg vorbereiten und in Richtung der Ausweisung von Zonen, in denen kein Herdenschutz möglich ist und in denen der Wolf bejagt werden kann, arbeiten. „Unser Ziel muss es nach wie vor sein, dass der Wolf in Salzburg legal und ohne aufwändige bürokratische Hürden bejagt werden kann. In diese Richtung werden wir auch in Brüssel weiterhin tätig bleiben“, so Svazek abschließend.
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