KHM-Museumsverband erhält das Österreichische Umweltzeichen
Die kulturelle Landschaft Österreichs ist wieder um einige ressourcenschonende und umweltbewusste Betriebe reicher: Am 5. September wurde das Österreichische Umweltzeichen an 28 Kultur- und Eventbetriebe verliehen, darunter auch an den KHM-Museumsverband. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer übergaben die Auszeichnungen im Haydn-Kino in Wien an KHM-Geschäftsführer Paul Frey.
Seit Dezember 2022 sind das Kunsthistorische Museum Wien, die Kaiserliche Schatzkammer Wien und die Kaiserliche Wagenburg Wien Träger des Österreichischen Umweltzeichens. Bis Ende des Jahres 2023 werden zwei weitere Museen des KHM-Museumsverbands – das Weltmuseum Wien und das Theatermuseum – folgen.
Umwelt & Nachhaltigkeit im KHM-Museumsverband
Der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde stellen eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Epoche dar. Es ist jetzt an der Zeit, an einer nachhaltigeren Zukunft mitzugestalten. Museen sind Orte des Zusammentreffens, der Auseinandersetzung und der Bereicherung. Als Bildungs- und Vermittlungsinstitutionen spielen sie eine wichtige Rolle dabei, neue Blickwinkel, Inspiration und Motivation zu schaffen. Museen bewahren und schützen das kulturelle Erbe für nachfolgende Generationen und tragen daher eine gesellschaftliche Verantwortung auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.
Ziel des KHM-Museumsverbands ist es, eine sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Organisation zu sein – und dieses Ziel prägt den gesamten Museumsbetrieb: Sowohl in den Ausstellungskonzepten, in wissenschaftlichen Projekten, in der Kunstvermittlung, bei baulichen Maßnahmen, bei Veranstaltungen und in der Unternehmensführung spielen Aspekte der Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle.
Im Prozess zur Auszeichnung mit dem Österreichischen Umweltzeichens hat der KHM-Museumsverband zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme aller Unternehmensbereiche durchgeführt, nachhaltige Prozesse zur Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes angestoßen und erkennbare Zeichen nach außen gesetzt. Im nächsten Schritt wurde eine umfassende CO2-Bilanzierung sämtlicher Häuser vorgenommen und daraus eine Roadmap zur Verringerung der CO2-Emissionen erarbeitet.
Aus den Ergebnissen dieser beiden Projekte wurde eine Nachhaltigkeitsstrategie für den gesamten Museumsverband entwickelt, die als Grundlage für das Nachhaltigkeitsmanagement im Verband dient. Weitere Arbeitsgrundlage bilden die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 und deren 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG).
Der Weg zur betrieblichen Nachhaltigkeit ist ein fortlaufender Prozess. Mit einem umfassenden Aktionsprogramm und einer fundierten Nachhaltigkeitsstrategie ist der KHM-Museumsverband auf dem Weg zum grünen Museum und in eine nachhaltigere Zukunft.
Das Österreichische Umweltzeichen
Seit mehr als 30 Jahren ist das Österreichische Umweltzeichen das wichtigste staatlich geprüfte Umweltsiegel in Österreich und steht für eine konsequente Orientierung an Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Kulturlandschaft in Österreich ist einzigartig und über die Grenzen hinaus für seine qualitativ hochwertigen kulturellen Darbietungen bekannt. Nun ergreifen viele Betriebe die Chance und stärken diese Qualität mit einer Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Insgesamt sind es 28 Kultur- und Eventbetriebe, die die jeweiligen Kriterien der Umweltzeichen-Richtlinie UZ 200 der Tourismus-, Gastronomie- und Kulturbetriebe erfüllen.
Auf seiner Website informiert der KHM-Museumsverband aktuell über seine Tätigkeiten und Fortschritte im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit.
Eine ausführliche Presseunterlage zu allen aktuellen Maßnahmen sowie Pressebilder stehen Ihnen unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: https://press.khm.at/pr/khm/oesterreichisches-umweltzeichen/
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