Zum MUTTER ERDE-Schwerpunkt: „WELTjournal“ über die Zukunft der Landwirtschaft Europas | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Zum MUTTER ERDE-Schwerpunkt: „WELTjournal“ über die Zukunft der Landwirtschaft Europas

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Wien (OTS) – Im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts „Klima und Ernährung“ zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – am Mittwoch, dem 24. Mai 2023, um 22.30 Uhr in ORF 2 eine Reportage über die Zukunft der Landwirtschaft Europas. Um 23.30 Uhr folgt mit „Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland“ Kurt Langbeins Dokumentarfilm über die Kluft zwischen bäuerlichem Anbau und Agrarindustrie.

WELTjournal: „Europa – die Zukunft der Landwirtschaft“

Europas Landwirtschaft steht vor den größten Umwälzungen ihrer Geschichte. Bäuerliche Familienbetriebe geraten gegenüber der wachsenden Anzahl industrieller Großbetriebe immer mehr unter Druck. Diese Agrarkonzerne betreiben Intensivlandwirtschaft – mit verheerenden Folgen für die Biodiversität, die Bodenbeschaffenheit, den Klimawandel und die menschliche Gesundheit. Doch europaweit gibt es auch Lösungsansätze.
Das „WELTjournal“ zeigt die endlosen Gewächshauslandschaften und die riesigen Monokulturen der Agrarindustrie ebenso wie intelligente und urbane Landwirtschaft. Viele Landwirte haben die Initiative ergriffen und sehen sich als Hauptakteure einer lebensnotwendigen landwirtschaftlichen Revolution des 21. Jahrhunderts: Rückkehr zu lokaler und schonender Lebensmittelproduktion, weniger Massenimporte, Qualität statt Quantität, durchaus mit Hightech-Methoden. Das verlangt ein Umdenken in der Politik, denn zurzeit sind etwa EU-Subventionen vor allem Großbetrieben vorbehalten.

„Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland“ – Dokumentarfilm über die Kluft zwischen bäuerlichem Anbau und Agrarindustrie

Ackerland wird immer seltener und damit wertvoller. Jedes Jahr gehen weltweit etwa zwölf Millionen Hektar Agrarfläche verloren! Das globale Finanzkapital hat die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Die Reichsten erhalten damit den Zugriff auf die sicherste Ressource unseres Lebens. Statt Bauern bestimmen die Profitinteressen internationaler Kartelle über die Böden. Ein moderner Raubzug, der unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstören könnte. Der aufwühlende Dokumentarfilm – eine vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktion – porträtiert die Investoren und ihre Opfer. Die Selbstbilder könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage.

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