Aviso Grüne Wien: Kranzniederlegung zum Tag der Befreiung am 8. Mai am Morzinplatz
Am 8. Mai 1945 wurde das nationalsozialistische Regime durch die alliierten Truppen besiegt. Damit war das verbrecherische NS-Regime besiegt und dessen Angriffs- und Vernichtungskrieg in Europa beendet. Der 8. Mai ist seither der Tag der Befreiung, an dem der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gedacht wird.
„Nach beinahe acht Jahrzehnten ist es an der Zeit, dass der 8. Mai ein offizieller Feiertag in Österreich wird. Hier geht es darum ein Geschichtsbewusstsein zu schaffen und darum zu verstehen, dass ‚Niemals wieder!‘ für immer gelebte Gegenwart sein muss“, sagt Judith Pühringer, Parteivorsitzende der Grünen Wien.
Die Grünen Wien laden anlässlich des Tages der Befreiung zur feierlichen Kranzniederlegung beim Denkmal der Opfer der Gestapo.
Es sprechen:
Barbara Staudinger, Direktorin des jüdischen Museums Wien
Benjamin Nägele, Generalsekretär der IKG
Judith Pühringer, Parteivorsitzende Grüne Wien
David Ellensohn, Klubobmann Grüne Wien
Moderation: Niki Kunrath, Gemeinderat
Musik: Eva Landkammer/Violoncello, Rosemarie Radtke/Gitarre
Wann: Montag, 8. Mai 2023, 11:00 Uhr
Wo: Denkmal der Opfer der Gestapo, Morzinplatz, 1010 Wien
Am Abend des 8. Mai wird am Heldenplatz heuer wieder das „Fest der Freude“ stattfinden, das seit 2013 vom Mauthausen Komitee Österreich organisiert wird. Neben dem Gedenken der Opfer und der Freude über die Befreiung Europas vom NS-Regime, gibt es dieses Jahr einen Schwerpunkt zum Thema „Zivilcourage“. Es wird die Zeitzeugin Anna Hackl sprechen, deren Familie zwei aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflüchtete sowjetische Soldaten vor der SS versteckte und somit ihr Leben rettete. „Zivilcourage bedeutet manchmal mehr als nur Mut zu beweisen. Es bedeutet manchmal auch, sich selbst in Gefahr zu bringen, um das Richtige zu tun“, sagt Niki Kunrath, Menschenrechtssprecher der Grünen Wien. Mehr Infos zum Fest der Freude unter https://www.festderfreude.at
Der Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) wurden 2021 965 antisemitische Übergriffe in Österreich gemeldet – um 65 Prozent mehr als 2020. Das ist die höchste erfasste Anzahl seit Beginn der Dokumentation vor 20 Jahren.
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