Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Volkshilfe-Nothilfe seit dem ersten Tag | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Volkshilfe-Nothilfe seit dem ersten Tag

0 212

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine tobt seit einem Jahr, und es ist kein Ende in Sicht. Der Präsident der Volkshilfe Österreich Ewald Sacher stellt fest: „Der Wunsch nach einer raschen Beendigung des Krieges in der Ukraine wurde nicht Wirklichkeit. Die Menschen in der Ukraine leiden weiter, dabei hätten wir uns sehr gewünscht, diese Pressemitteilung mit der Bitte um weitere Spenden nicht versenden zu müssen

Volkshilfe vor Ort  
Die Volkshilfe war über ihre langjährige Partnerorganisation in Czernowitz eine der ersten Organisationen, die vor Ort Nothilfe leisten konnte. „Am Anfang des Krieges haben wir hunderte Tonnen Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinisches Material in Österreich besorgt, ich war selbst beim ersten Transport dabei“, so der Direktor der Volkshilfe Österreich Erich Fenninger. Später ist die Volkshilfe dazu übergegangen, die Hilfsgüter in der Ukraine zu besorgen – das stärkt die Wirtschaft vor Ort, sichert Arbeitsplätze und reduziert die Kosten.  
Am traurigen Jahrestag des Krieges leistet die Volkshilfe in den Regionen Czernowitz, Lemberg, Butscha, Kharkiv und Kamjanets-Podilsky Hilfe. Die Partner dabei sind die Volkshilfe Ukraine – Narodna Dopomoha, SIRIUS ICF und International Federation of Social Workers – Europe.  

Wiederaufbau von Schulen
„Bei der Reise von Bundespräsident Alexander van der Bellen in die Ukraine wurde auch ein Projekt der Volkshilfe besichtigt, der Wiederaufbau von sieben Schulen und Kindergärten im Bezirk Butscha, die jetzt von 3000 Kindern wieder besucht werden können“, so Fenninger, und "wir bieten derzeit auch psycho-soziale Betreuung an, beseitigen Kriegsschäden an Häusern, Wohnungen und Schul- und Kindergartengebäuden, bauen in Lviv ein Frauenschutzzentrum auf, schaffen Quartiere für Binnengeflüchtete und verteilen Lebensmittel, Hygienepakete und Bargeldhilfen an bedürftige Menschen."

Weitere Spenden gebraucht
Die Arbeit in der Ukraine wird mit Spendengeldern von Nachbar in Not und aus Spenden an die Volkshilfe finanziert. Weitere Finanzierungen kommen von der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der AWO International. Präsident Sacher und Direktor Fenninger „bedanken sich bei allen Spender*innen und Unterstützer*innen, darunter ist auch das Burg- und Akademietheaters in Wien und viele andere Künstler*innen. Die Menschen in der Ukraine brauchen dringender denn je ihre Unterstützung. Daher bitten wir weiter um Spenden, die Hilfe kommt direkt bei den Menschen in der Ukraine an“. 
 
Spendenkontonummer:  IBAN AT77 6000 0000 0174 0400
Verwendungszweck „Nothilfe Ukraine“
Online Spenden: www.volkshilfe.at / www.ukraine-hilfe.at 

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Volkshilfe Österreich

Kommentar verfassen