VIER PFOTEN: Bundesweites Böllerverbot ist längst überfällig
Die Stadt Salzburg bleibt auch Silvester 2022 bei ihrem Böllerverbot. Laut Bürgermeister Harald Preuner hat sie „gute Erfahrungen“ damit gemacht. VIER PFOTEN fordert auch heuer wieder ein bundesweites Verbot von Feuerwerkskörpern ab der Kategorie F2. In Österreich gibt es theoretisch im Ortsgebiet bereits ein solches Verbot; Gemeinden können es aber mit einer Ausnahmeregelung aufheben, was der Großteil zu Silvester auch tut.
„Die Böllerei ist jedes Jahr ein absoluter Horror für unsere Haustiere, aber auch für Wildtiere. Es steht wirklich nicht dafür, sie erneut in Angst und Schrecken zu versetzen. Neben der Tierqual sind aber auch die Klimabelastung, der hohe Schadstoffausstoß sowie die Müllberge und die Lärmbelästigung gute Argumente, auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Es gibt wirklich keinen einzigen guten Grund mehr, dass Schweizerkracher und Co. noch erlaubt sind. Die Stadt Salzburg sollte Vorbild für die Bundesregierung sein
“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck.
TierhalterInnen sind regelmäßig um diese Jahreszeit in großer Sorge, weil sie genau wissen, dass ihre Schützlinge sehr ängstlich oder sogar panisch auf die Böllerei reagieren. VIER PFOTEN fordert daher die Österreicherinnen und Österreicher auf, rücksichtsvoll zu sein und darauf zu verzichten. „Wer einmal gesehen hat, wie verstört viele Tiere wirklich sind, hat kein Problem, ohne Knallerei zu feiern. Allerdings ist in dieser Frage wirklich in erster Linie die Politik gefordert. Tierschutz ist in unserer Verfassung verankert; dass die Tiere dennoch regelmäßig zu Jahresende im Stich gelassen werden, ist einfach inakzeptabel. Ein bundesweites Böllerverbot ist längst überfällig“, so Weissenböck.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. VIER PFOTEN