AK-Vollversammlung beschließt Budget für 2023: Direktleistungen für Mitglieder werden um das Dreifache erhöht
Die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat heute das Budget für das Jahr 2023 in Höhe von mehr als 117 Millionen Euro mehrheitlich angenommen. Der Voranschlag ist geprägt von den massiven Teuerungen: Zum einen durch steigende Kosten des laufenden Betriebs, zum anderen durch eine massive Erhöhung der Direktleistungen an die AK-Mitglieder. „In diesen schwierigen Zeiten unterstützen wir unsere Mitglieder, sowohl durch direkte finanzielle Zuschüsse als auch in der gewohnten Form durch Beratung und Vertretung“, erklärt AK-Direktorin Andrea Heimberger, MSc.
Die Einnahmen der Arbeiterkammer Oberösterreich kommen fast zur Gänze aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. Dank stark steigender Beschäftigung und erster guter Lohnabschlüsse darf mit einem Einnahmenzuwachs von rund zwölf Prozent im Vergleich zum Voranschlag 2022 gerechnet werden. Gleichzeitig steigen auch die Ausgaben – jene für den Energieaufwand in den AK-Gebäuden beispielsweise um das Vierfache im Vergleich zum Budget 2022.
Um den AK-Mitgliedern in diesen schwierigen Zeiten auch finanziell unter die Arme zu greifen, hat die AK Oberösterreich schon heuer einige neue Direktleistungen ins Leben gerufen, so etwa den AK-Schulbonus in Höhe von 100 Euro für jedes Volksschulkind, den Zuschuss zum Fahrsicherheitstraining in Höhe von 100 Euro oder den auf 150 Euro erhöhten Bildungsbonus. „Alles in allem werden die Aufwendungen für direkte Unterstützungsleistungen an die Mitglieder um das Dreifache erhöht“, sagt AK-Direktorin Andrea Heimberger, MSc.
Wie schon in den Jahren zuvor wird auch 2023 wieder die arbeits- und sozialrechtliche Beratung und Vertretung der AK-Mitglieder im Mittelpunkt der Ausgaben stehen. Bereits heuer wurde mit der Beratung und Vertretung in Angelegenheiten der Arbeitslosenversicherung ein neues und zusätzliches Angebot geschaffen. „Damit decken wir ein noch breiteres Spektrum an Bedürfnissen unserer Mitglieder ab“, sagt die AK-Direktorin und verweist auf die Zufriedenheit der Beschäftigten in Oberösterreich mit ihrer Arbeiterkammer: „Fast 90 Prozent der Mitglieder, die mit uns Kontakt hatten, waren zufrieden oder sehr zufrieden. Unter allen Organisationen in Oberösterreich genießen wir das höchste Vertrauen.“
Auch für die übrigen AK-Leistungen werden aufgrund der erwarteten Preis- und Gehaltsentwicklung im kommenden Jahr mehr Mittel aufgewendet. Das betrifft den Konsumentenschutz, die wirtschafts-, sozialpolitische und wissenschaftliche Expertise in der Arbeiterkammer sowie Jugend, Bildung und Kultur.
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Am Bild: AK-Direktorin Andrea Heimberger, MSc
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