SJ-Stich: “Regierung betoniert junge Menschen mit Mieterhöhungen im Hotel-Mama ein!”
Wien (OTS) – “Dass die Bundesregierung inmitten einer historischen Teuerungswelle eine massive Erhöhung der Mieten zulässt, ist ein Skandal. Auch junge Menschen, die gerne ausziehen würden, werden dadurch hart getroffen. Die Bundesregierung erschwert damit den Schritt in die Eigenständigkeit und betoniert junge Menschen verstärkt im Hotel-Mama ein!“, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ) angesichts der ab heute geltenden Erhöhung der Richtwertmieten.
Stich betont, dass die steigenden Mietpreise gerade für junge Menschen ein großes Problem darstellen. „Für viele junge Menschen wird es aufgrund der steigenden Mieten immer schwieriger, aus dem Elternhaus auszuziehen und sich eine Existenz aufzubauen. Doch statt hier endlich gegenzusteuern, legt die Bundesregierung mit der zugelassenen Erhöhung der Richtwertmieten weitere Steine in den Weg. Das zeigt schonungslos die Ignoranz der Bundesregierung auf, die lieber Wohnungspolitik für Immobilienkonzerne und Spekulant*innen macht.“, so Stich weiter.
Um das Problem ganzheitlich zu lösen, schlägt Stich eine umfassende Miet-Obergrenze vor. „Die Mieten haben sich in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt um mehr als 40% erhöht. Davon profitieren vor allem Miethaie, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Es braucht daher dringend eine bundesweite Miet-Obergrenze, um Wohnen wieder für alle leistbar zu machen. Denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis und kein Luxus-Produkt!“, so Stich abschließend.
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