SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Regierung bei Maklergebühr wortbrüchig“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Regierung bei Maklergebühr wortbrüchig“

0 221

Wien (OTS/SK) – „Mit der Vertagung eines SPÖ-Antrags zur Einführung des Bestellerprinzips im Bereich der Wohnungsmaklerei begeht die ÖVP Wortbruch“, kritisiert SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Im Wahlkampf 2019 hat Ex-Kanzler Kurz die Einführung des Bestellerprinzips versprochen. Die Säumigkeit, das umzusetzen, kostet Wohnungsuchende bis heute rund 200 Millionen Euro.“ ****

Becher rechnet dazu vor: Pro Jahr werden ca. 70.000 Wohnungen von privaten Vermietern und Gesellschaften neu vermietet. Wenn man davon ausgeht, dass rund 80 Prozent über Makler vermietet werden, dann sind in diesen zwei Jahren des Tiefschlafs der Regierung rund 112.000 private Mietwohnungen vermietet worden. Rechnet man für diese Neuvermietungen eine durchschnittliche Maklerprovision von 1.750 Euro (2 Monatsmieten inkl. 20 Prozent USt.), dann haben Österreichs Mieterinnen und Mieter durch die Untätigkeit der Regierung 196 Millionen Euro umsonst bezahlt. Das kostete Österreichs Mieterinnen und Mieter also bisher 196 Millionen Euro – und jeden Tag kommen 268.000 Euro dazu.

Becher: „Gemeinsam mit der heutigen WEG-Novelle nimmt das Programm von Türkis-Grün, das Leben unter einem Dach noch teurer zu machen, weiter Gestalt an. Der Raubzug durch die Geldbörsen des Mittelstands geht weiter.“ (Schluss) wf/lp

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. SPÖ-Parlamentsklub

Kommentar verfassen