Arige- SWV WIEN: Steuerreform ist Angriff auf Wiener Selbständige | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Arige- SWV WIEN: Steuerreform ist Angriff auf Wiener Selbständige

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Wien (OTS/SWV Wien) – Fassungslos zeigt sich SWV-WIEN Präsident Marcus Arige in einer ersten Stellungnahme von der angekündigten Steuerreform. „Sie ist nicht mehr als eine Tarifreform zu Lasten der hunderttausenden EPU und KMU in der Stadt Wien. Wichtig wäre eine grundlegende Reform unseres Steuersystems gewesen. Dafür fehlt Türkis-Grün nicht nur der Mut, sondern wie es scheint auch das politische Geschick. Türkis-Grün hat nun zudem den endgültigen Offenbarungseid geleistet: Konzerne werden in Zukunft weniger zur Finanzierung der Staatsfinanzen beitragen. Hunderttausende EPU und KMU müssen dies durch höhere Abgaben ausgleichen. Dadurch wird die Schieflage im Steuersystem noch größer als sie ohnehin bereits ist“, kritisiert Arige.

WKO Präsident Mahrer stimmt Politik auf dem Rücken von 200.000 Wiener Selbständigen zu

„Dass Wirtschaftskammer Präsident Mahrer die vorliegende Steuertarifreform feiert und lobt, zeigt einmal mehr, dass er sich Sebastian Kurz mehr verbunden fühlt als der heimischen Wirtschaft. Die Grünen andererseits sollten ins Grübeln kommen, wenn ihnen von Mahrer ein Lob in Sachen Ökologisierung ausgesprochen wird“, so Arige.

Internationaler Steuerdumping-Wettbewerb schadet der Wirtschaft

„Es hat nichts mit Klugheit und Weitsicht zu tun, wenn man sich dem internationalen Steuerwettbewerb nach unten für Konzerne anschließt und dafür den vielen hart arbeitenden Leistungsträgern in diesem Land, den 400.000 EPU und KMU, im besten Fall Peanuts zukommen lässt“, kritisiert der SWV -WIEN Präsident. „Das ist türkise Klientel Politik auf dem Rücken der 400.000 EPU und KMU“, zeigt sich Arige empört.

Spaltung der Bevölkerung mittels Steuern schadet heimischer Wirtschaft

„Eine ganz neue Dimension ist es, mittels Steuern die Menschen in den Städten und jene im ländlichen Raum zu spalten. Wien, mit seinem bestens ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz, und seine Bewohner werden von Türkis-Grün bestraft, die schwarzen Flächen-Bundesländer bekommen Steuerzuckerl. 200.000 Selbständige in Wien werden durch diese Maßnahmen benachteiligt. Kogler und seine grünen Regierungskollegen sind als Öko-Tiger weggesprungen und als türkise Bettvorleger gelandet“, so Arige abschließend.

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