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Wirtschaftsbund: Arbeitsmarktzahlen drängen zu Reformen

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Wien (OTS) – „Dass die Arbeitsmarktlage wieder Vorkrisenniveau erreicht hat, zeigt deutlich, dass sich unsere Wirtschaft im Aufschwung befindet. Nun ist es umso wichtiger, diesen Aufschwung nicht durch fehlende Arbeitskräfte zu bremsen“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger zu den heute präsentierten Arbeitsmarktzahlen.

Um möglichst viele Arbeitssuchende in Beschäftigung zu bringen, sollen die nötigen Reformen am Arbeitsmarkt umgesetzt werden. Dazu zählen etwa die Einführung eines degressiven Arbeitslosengeldes oder die Änderung der Zuverdienstgrenze.

„Wir brauchen jetzt die richtigen Anreize, um möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu bringen. Es kann sich auf Dauer nicht ausgehen, dass wir einen Rekord an offenen Stellen verzeichnen und zeitgleich rund 270.000 Menschen arbeitslos sind. Deshalb ist es an der Zeit, das Arbeitslosengeld degressiv zu gestalten und die Zuverdienstgrenze zu ändern“, bekräftigt Egger abschließend die Forderungen des Wirtschaftsbundes.

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