Sittler/Gasselich: Stadterneuerung und Wohnbau werden unter Rot-Pink stiefmütterlich behandelt | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Sittler/Gasselich: Stadterneuerung und Wohnbau werden unter Rot-Pink stiefmütterlich behandelt

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Wien (OTS) – „In Wien könnte durch Nachverdichtung Wohnraum in der Größenordnung der Stadt Graz geschaffen werden, das sind 130.000 Wohnungen. Dafür ist die Wohnbauförderung dringend nötig, genau hier setzt die rot-pinke Stadtregierung aber den Sparstift an“, kritisiert Peter Sittler, Gemeinderat der neuen Volkspartei Wien. Im rot-pinken Budget wird die Wohnbauförderung für den Neubau um ein Viertel und die Förderung der Wohnbausanierung um 38 Prozent gekürzt. Ohne diese Kürzungen könnten 1.000 neue Wohnungen gebaut oder 3.500 Wohnungen saniert werden. „Anstatt auf der grünen Wiese ohne ordentliche öffentliche Anbindung und Infrastruktur zu bauen, wäre Nachverdichtung eine klimafreundliche, nachhaltige Herangehensweise. Schade, dass uns die rot-pinke Koalition nun diese rückwärtsgerichtete Politik als Fortschritt verkaufen will“, so Sittler.

Auch das Thema der Stadterneuerung in den Außenbezirken wird im Regierungsprogramm von SPÖ und Neos nur schwach beleuchtet. „Wir bekennen uns natürlich zum Wachstum in unserer Stadt. Wir bekennen uns allerdings nicht dazu, dass dies größtenteils sehr planlos geschieht und die Infrastruktur mit diesem Wachstum nicht mithalten kann. Viele Menschen in den Flächenbezirken haben große Sorgen, dass die Lebensqualität in den nächsten Jahren stark abnimmt. Während die Neos die Stärkung der Außenbezirke noch als Wahlkampf-Versprechen geäußert haben, findet sich dies im Regierungsprogramm kaum wieder. Aus diesem Grund müssen wir jetzt handeln: Wien braucht einen Gesamtplan der Stadterneuerung für die Wiener Außenbezirke“, so der Liesinger VP-Gemeinderat Patrick Gasselich.

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