Kühberger begrüßt 400 Millionen-Paket für Land- und Forstwirtschaft | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Kühberger begrüßt 400 Millionen-Paket für Land- und Forstwirtschaft

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Wien (OTS/ÖVP-PK) – Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig eine Eigenversorgung mit Produkten aus der Land- und Forstwirtschaft für Österreich ist. Unsere Bäuerinnen und Bauern leiden aber auch stark unter den Auswirkungen der COVID-19 Krise und des Klimawandels. Mit dem 400 Millionen Euro-Paket für Land- und Forstwirtschaft setzt die Bundesregierung einen wichtigen Schritt für unsere Bäuerinnen und Bauern. „Jeder einzelne der bäuerlichen Familienbetriebe ist wichtig, um die Produktion von hochqualitativen Lebensmitteln und den für Österreich so wichtigen Rohstoff Holz sicherzustellen. Aber auch wir Bauern sind stark von den wirtschaftlichen Folgen der COVID Krise betroffen. Zusätzlich ist die Landwirtschaft Erstbetroffener bei der Klimakrise. Mit diesem Paket zeigt die Bundesregierung und allen voran Ministerin Elisabeth Köstinger nun, dass sie unsere Bauern mit diesen Problemen nicht alleine lässt,“ freut sich der Abgeordnete und Landwirt Andreas Kühberger über die umfassende Hilfe. Zusätzlich werden für alle landwirtschaftlichen Betriebe Entlastungen rückwirkend ab 1.1.2020 auf den Weg gebracht.

„Besonders freut es mich, dass dabei einige Forderungen des steirischen Bauernbundes umgesetzt werden, für die ich mich schon länger vehement einsetze. Darunter fallen die Streichung der Einheitswertgrenze und die Anhebung der Umsatzgrenze für die Buchführungspflicht. Aber auch die Abschaffung der Vollpauschalierungsgrenzen ist ein wichtiger Punkt. Dies gilt für die zehn Hektar-Grenze der Intensivobstanlagen zur Produktion von Tafelobst, die 120 tatsächlich erzeugten und gehaltenen Vieheinheiten, aber auch die 60 Hektar bewirtschaftete reduzierte landwirtschaftlich genutzte Fläche. Diese Maßnahmen zeigen, dass beim Schnüren des Pakets versucht wird, den Bauern dort zu helfen, wo es ihnen auch wirklich etwas bringt,“ erklärt der steirische Abgeordnete.

Die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass innerhalb des Agrarsektors die Lage im Bereich der Forstwirtschaft besonders dramatisch ist. Die Waldbauern waren bereits vor der Coronakrise von einem Rückgang der Erzeugerpreise betroffen. Vor allem die Auswirkungen des Klimawandels verursachten hier in den letzten Jahren enorme Probleme. Die Schäden durch Stürme, Schneedruck und vor allem das vermehrte Auftreten des Borkenkäfers nahmen rasant zu.

„Um unseren Waldbauern zu helfen, wurden Investitionen für die Forstwirtschaft in der Höhe von 350 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Darunter fallen unter anderem Maßnahmen für die Wiederaufforstung nach Schadereignissen, Abgeltung durch Klimawandel verursachte Borkenkäferschäden sowie eine Holzbauoffensive,“ hebt Kühberger abschließend die Bedeutung der Maßnahmen für die Forstwirtschaft hervor.

(Schluss)

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