NEOS unterstützen Forderung nach Kunst- und Kultur-Krisengipfel
Wien (OTS) – „Neben den Tourismusbetrieben sind vor allem die Kunst-und Kultureinrichtungen sowie Kulturschaffende bereits massiv von der Corona-Krise betroffen“, sagt NEOS-Kultur- und Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. „Wir müssen daher sofort gemeinsam aktiv werden, um gegenzusteuern.“
Erstens bräuchten die Bundeseinrichtungen, die ihre Verluste durch nicht erhaltene Eintrittsgelder und nicht stattfindende Veranstaltungen nicht allein stemmen können, eine schnelle Lösung, sagt Schellhorn. „Da müssen Vizekanzler Kogler und Staatssekretärin Lunacek sofort aktiv werden und geeignete Maßnahmen überlegen und ergreifen. Denn hier stellt sich die Frage, wie man mit den entgangenen Einnahmen umgeht: Woher soll das fehlende Geld kommen – wer zahlt es und aus welchem Budget?“
Zweitens bräuchten vor allem die Kulturschaffenden und kleineren Kulturbetriebe jede Unterstützung, die sie bekommen können. „Hier trifft es eine ganze – ohnehin oftmals schon sehr prekäre – Branche, mit vielen Betrieben, Selbstständigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der von uns vorgeschlagene Rettungsschirm für Klein-und Mittelbetriebe muss natürlich auch über ihnen aufgespannt werden“, sagt Schellhorn. „Und ich schließe mich der Forderung von Gerhard Ruiss an, dass wir einen Krisengipfel im Kunst- und Kulturbereich brauchen, um mit einem kühlen Kopf rasch sinnvolle Maßnahmen zu finden und zu setzen.“
Und drittens müsse sich die Regierung rasch überlegen, wie sie mit den Entschädigungen für den Verdienstentgang umgeht. Schellhorn: „Die derzeitige Regelung sieht Entschädigungen nur bei Betriebsstätten-Schließungen vor, nicht aber bei Veranstaltungsabsagen. Da braucht es sicher noch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung.“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Parlamentsklub der NEOS