Bundesregierung verdoppelt Spenden für NACHBAR IN NOT-Hilfsaktion vor Ort in Idlib/Syrien
Wien (OTS) – Am Freitag, dem 6. März, gaben der ORF und die Stiftung NACHBAR IN NOT den Start der Hilfsaktion „NACHBAR IN NOT – Katastrophe in Idlib“ bekannt. Die Flüchtlingslager in Syrien und den Nachbarländern sind aufgrund jahrelanger Konflikte überlastet und die Lage in Nordwestsyrien gefährdet weitere Zivilisten.
Kurz: „Bin froh, dass die Österreicher sehr spendenbereit sind“
Bundeskanzler Sebastian Kurz begrüßte in der gestrigen ORF-„Pressestunde“ im Gespräch mit Hans Bürger und Karin Leitner von der „Tiroler Tageszeitung“ die angelaufene Hilfsaktion von ORF und NACHBAR IN NOT: „Ich bin dem ORF sehr dankbar, dass sie die Aktion NACHBAR IN NOT wieder hochgefahren haben. Das ist eine sehr gute und treffsichere Institution, wo versucht wird, Geld direkt für die hauptbetroffenen Regionen zu sammeln. Ich bin froh, dass die Österreicher sehr spendenbereit sind, und die Bundesregierung wird sämtliche Gelder, die hier bis Ostern eingesammelt werden, noch einmal verdoppeln, weil diese Menschen in Syrien, die unglaubliches Leid erleben, Hilfe verdient haben. Aber die treffsicherste Hilfe ist vor Ort“, unterstrich der Bundeskanzler.
Wrabetz: „NACHBAR IN NOT ist die rot-weiß-rote Visitenkarte für österreichische Hilfe im Ausland“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz begrüßte die Entscheidung von Bundeskanzler Kurz, private Spenden an NACHBAR IN NOT für humanitäre Hilfe in Syrien bis Ostern zu verdoppeln: „NACHBAR IN NOT ist seit 28 Jahren die rot-weiß-rote Visitenkarte für österreichische Hilfe im Ausland, unabhängig von geografischen Distanzen. Die Österreicher/innen haben wiederholt gezeigt, dass sie bei Krisen in allen Regionen der Welt helfen, wenn ihre Hilfe vor Ort gebraucht wird. Die Entscheidung der Bundesregierung, dieses Engagement zu unterstützen und die Spenden der Zivilgesellschaft zu verdoppeln, kann nur begrüßt werden – denn das Leid von Millionen Menschen in Syrien nach neun Jahren Krieg ist unvorstellbar.“
Opriesnig: „Große Unterstützung für die wichtige Arbeit der Hilfsorganisationen vor Ort“
Michael Opriesnig, NACHBAR IN NOT-Vorstandsvorsitzender und Generalsekretär des österreichischen Roten Kreuzes, erklärt: „Die NACHBAR IN NOT-Organisationen sind seit Ausbruch des Krieges in Syrien selbst sowie im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak, aktiv. Doch bei so lange andauernden Notlagen braucht auch die Hilfe einen langen Atem. In den Flüchtlingscamps fehlt es an allem – Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten, Zelten. Die Entscheidung der Bundesregierung, die Spenden der Österreicher/innen zu verdoppeln, ist daher eine große Unterstützung für die so wichtige Arbeit der Hilfsorganisationen vor Ort.“
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