Christiane Hörbiger ist „Die Professorin“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Christiane Hörbiger ist „Die Professorin“

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Wien (OTS) – Christiane Hörbiger erwartet als „Die Professorin“ am „Tatort Ölfeld“ ein besonderes Familientreffen: Erstmals stand die Grande Dame des deutschsprachigen Fernsehens für das spannende ORF-Familiendrama gemeinsam mit ihrer Nichte Mavie am Filmset und erzählt ein Stück österreichischer Zeitgeschichte. Als Historikerinnen begeben sich die beiden am Freitag, dem 28. Dezember 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf eine Spurensuche in die Nachkriegszeit und stoßen dabei auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Mit dabei aus dem Hörbiger-Clan sind auch Cornelius Obonya und Manuel Witting. Den hochkarätigen Cast komplettieren u. a. Barbara Petritsch, Maria Urban, Michael Steinocher, Branko Samarovski, Stefan Pohl, Laurence Rupp, Anna Unterberger und Otto Schenk. Peter Payer zeichnet für Drehbuch und Regie verantwortlich.

Christiane Hörbiger als Professorin und Wissenschafterin

Christiane Hörbiger spielt Adelgunde, eine emeritierte Professorin für Zeitgeschichte an der Uni Wien und enthusiastische Wissenschafterin, die ein neu gegründetes Institut für Europäische Sozialgeschichte aus der Taufe heben soll: „Adelgunde ist eine Professorin ohne Privatleben, die ganz für den Beruf lebt und ein neues Institut bekommen soll – was dann aber durch Intrigen vereitelt werden soll.“

Otto Schenk: „Ich bin immer schon ein Forscher der Vergangenheit gewesen“

Otto Schenk spielt den ehemaligen Bauernbundobmann Reiter senior:
„Reiter senior ist ein Zerrissener, der etwas aus der Vergangenheit weiß, mit dem er nicht fertig wird. Ich bin immer schon ein Forscher der Vergangenheit gewesen, spiele auch gerne Stücke, die aus einer Vergangenheit erzählen. Ich glaube, dass die Vergangenheit der beste Lehrmeister für die Zukunft ist, und wir wissen müssen, was war und wieso alles so ist, wie es ist. Wenn wir die Vergangenheit schwänzen, schwänzen wir ein ganz großes Erbe an Erfahrungen, die wir machen müssten. Jeder Film, der eine Zeit schildert, mit der man Mitleid haben muss, ist heutig.“

Cornelius Obonya: „Wenn Dinge verschwiegen werden, die man lieber niemals getan hätte“

Cornelius Obonya steht als Finanzlandesrat Reiter junior vor der Kamera. „Ich spiele den Sohn von Otto Schenk, einen Politiker und Ehrgeizling, jovialen Typ. Reiter junior weiß schon, dass der Vater irgendetwas am Kerbholz hat und ist sehr darauf erpicht, dass da auch niemand weiter nachbohrt – was aber zu einem großen Grad schiefgeht.“ Und weiter über die Produktion: „Es geht in dem Film auch um die Frage, was passiert, wenn Dinge verschwiegen werden, die man lieber niemals getan hätte. Und wenn einer mit der Lüge oder dem Verschweigen beginnt, kommt der Nächste und der Nächste, bis sich das in irgendwelche Höhen hinaufschraubt und schließlich explodiert.“

Regisseur und Drehbuchautor Peter Payer: „Eine Zeit, über die noch wenig erzählt worden ist“

Regisseur und Drehbuchautor Peter Payer: „Ich finde es grundsätzlich wichtig, die Vergangenheit nicht vergangen sein zu lassen, vor allem, wenn deren Auswirkungen auch heute noch zu spüren sind. Der Zugang ist die Familiengeschichte, und das Spannende ist, dass der Film in eine Zeit zurückreicht, über die noch wenig erzählt worden ist, die Besatzungszeit. Und im Zuge der Recherchen bin ich dann auf etwas gestoßen, das mir in dieser Dimension noch neu war, dass im nördlichen Weinviertel eines der größten zusammenhängenden Erdgas-und Erdölfelder Mitteleuropas existiert und die Russen dort eine Industrie aufgebaut haben. Und diese Ölfundfelder haben bis heute massive Auswirkungen auf die Energiepolitik Österreichs.“ Wie das Zusammenspiel all dieser Schauspiellegenden verschiedener Generationen funktioniert? „Der Cast ist ein Glücksfall, und ich bin sehr froh darüber, diesen Film gemacht zu haben. Ein unfassbares Handwerk, Professionalität, Disziplin und Erfahrung.“

Mehr zum Inhalt

Adelgunde (Christiane Hörbiger), emeritierte Professorin für Zeitgeschichte an der Uni Wien, ist eine enthusiastische Wissenschafterin und soll ein neu gegründetes Institut für Europäische Sozialgeschichte aus der Taufe heben. Scheinbar zu Studienzwecken kommt die junge russische Historikerin Jekaterina (Mavie Hörbiger) nach Wien. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit will sie Nachforschungen über die Reparationsleistungen in der Russischen Zone anstellen, und Adelgunde soll ihre Betreuerin werden. Doch Jekatarina hat auch einen sehr privaten Grund, mit Adelgunde in Kontakt zu treten. Adelgundes Vater war nach dem Krieg während der russischen Besatzung Arbeiter auf den niederösterreichischen Ölfeldern. Eines Tages wurde er nach dem Vorwurf der Sabotage nach Sibirien verschleppt, und die Familie hat erst einige Jahre später von seinem Tod erfahren. Was Adelgunde, ihre Mutter Irmgard (Maria Urban) und auch ihre jüngere Schwester Heidrun (Barbara Petritsch) nicht wissen, ist, dass er im Lager eine neue Familie gegründet hat, der Jekaterina entstammt. Sie behauptet, die Enkelin von Adelgundes verschollenem Vater zu sein. Als die beiden Frauen anfangen, Nachforschungen in der Vergangenheit anzustellen, die auch mit einem aktuellen Mordfall zu tun haben, stoßen sie auf persönliche wie politische Widerstände. Und ein lange gehütetes Familiengeheimnis drängt ans Licht.

„Die Professorin – Tatort Ölfeld“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Mona Film.

GEMEINSAM FEIERN mit Publikumslieblingen in Filmen und Serien – in ORF 2

„Die Toten vom Bodensee“ beschäftigen Nora Waldstätten und Matthias Koeberlin im neuen, achten Fall der ORF/ZDF-Krimireihe („Stumpengang“, 3. Jänner). Das ORF/ZDF-„Traumschiff“ nimmt Kurs auf Japan (1. Jänner), bevor es in einer weiteren neuen ORF/ZDF-Episode auf eine „Kreuzfahrt ins Glück“ in Richtung Kykladen (1. Jänner) geht.

Mit „Der Bergdoktor – Preis des Lebens“ ist am 2. Jänner ein packendes Special als ORF-Premiere zum Auftakt der neuen „Bergdoktor“-Folgen (ab 9. Jänner) zu sehen. Romantisches verspricht die ORF-Premiere von „Morgens stürmisch, abends Liebe“ (5. Jänner) aus der Feder von Rosamunde Pilcher.

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