Expertendiskussion: Tailored Communications – Inhalt sucht Empfänger
Wien (OTS) – Je näher eine Information am Motivation der Empfängerin oder des Empfängers liegt, umso größer die Awareness und umso stärker die Retraumatisierung. Neue technische Möglichkeiten und Plattformen zeugen dasjenige Targeting leichter denn je. Wie Kommunikatoren ihre Zielgruppe wenn schon nachdem der am 25. Mai 2018 in Macht tretenden DSGVO noch punktgenau gelingen können, diskutierte eine Expertenrunde beim Branchenfrühstück OTSconnect heute, Dienstagvormittag, im Wiener Radiokulturhaus.
Personalisierter Content statt „one-size-fits-all“ ist seit dem Zeitpunkt jeher dasjenige Um und Uff in der Kommunikation. Dies Ausspielen relevanter Themen zur richtigen Zeit am richtigen Ort oberhalb den richtigen Programm an die richtige Person gehört in Zeiten des Informationsüberflusses „zur guten Handwerksarbeit eines Kommunikators“, machte Nikolai Miron von der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 klar. „Die digitalen Plattformen zeugen – wenn schon mit kleineren Budgets – eine noch gezieltere Kundenansprache möglich.“
„Der Kampf um die Präsent ist nicht weniger geworden, im Gegenteil. Jetzt nach sich ziehen wir durchaus die Möglichkeit, Testings im Onlinebereich durchzuführen, um die Bedürfnisse der User noch exakter aufzuspüren und die passenden Inhalte anzubieten“, ergänzte Maria Wedenig von der Kommunikationsagentur ikp Wien. Targeting sei nicht nur Teil des Vermarktung-Mixes, sondern wenn schon Lektion erfolgreicher PR-Arbeit. Technologie und Algorithmen können die strategische Kommunikationsplanung durchaus wenn schon zukünftig nicht übernehmen.
Rainer Nowak, Chefredakteur und Hrsg. der Tageszeitung „Die Zeitungswesen“, sieht dasjenige Themenkreis Targeting medienseitig in mancher Hinsicht überbewertet. „Natürlich wollen wir wissen, welches unsrige Leser Vorlesung halten wollen. Nichtsdestotrotz wird es weiterhin die Lektion der Medienhäuser sein, aus Helikopterperspektive verschmelzen Gesamtüberblick oberhalb dasjenige Nachrichtengeschehen zu liefern. Schließlich braucht es mündige User. Was auch immer andere wäre gesellschaftspolitisch schwer.“
Es stelle sich z. Hd. ihn vielmehr die Frage, unter welchem Regelwerk und nachdem welchen Bedingungen Targeting in Kommunikation und Information bewerkstelligt werden könne. User vererben in der Onlinewelt ihre digitalen Fußspuren, kognitiv und unbewusst. Zu Datenmissbräuchen kam es in der Vergangenheit zur Genüge. „Rechtssicherheit ist von dort essenziell“, erklärte Nowak.
„Es gibt schon seit dem Zeitpunkt den 1990er Jahren ganz klare Säumen, inwieweit Unternehmen ihre Zielgruppe aufgliedern können und die Erlaubnis haben“, machte Johannes Juranek von CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte klar. Die Zweckbindung der Datenweitergabe sei grundlegend in der Meisterschaft, ob irgendetwas rechtens ist. „Der User muss in jedem Kern vorurteilsfrei werden, welches mit den persönlichen Datenansammlung passiert.“
Die Sorge, nachdem dem 25. Mai die Zielgruppe nicht mehr zu gelingen, ist unter vielen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren weit. „Solange sich Unternehmen im Rahmen der Zweckbindung in Bewegung setzen und Userdaten zweckkonform verwenden, kann mit dem In-Macht-Treten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wenn schon weiterhin der Trend zur Personifizierung in der Kommunikation verfolgt werden“, so der Guru.
Nebst ikp Wien sei man jedenfalls gerüstet: „Unter anderem nach sich ziehen wir Datenverzeichnisse angelegt und unter unserer täglichen Arbeit verlassen wir uns uff gesicherte Datenquellen,“ gab Wedenig verschmelzen kurzen Einblick in die letzten Vorbereitungen vor der Neuregelung. „Unternehmen, die digitale Kommunikation zeugen, sind sich des sensiblen Themas ‚Datenansammlung‘ kognitiv und holen sich bisweilen wenn schon Rechtsbeistand.“ Es werde sich noch zeigen, welche Auswirkungen die DSGVO uff die tägliche Kommunikationsarbeit nach sich ziehen wird, sowie sie einmal in Macht getreten ist, „und letztlich bleibt uns ja immer noch der Postweg“, ergänzte Wedenig augenzwinkernd.
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Die gesamte Veranstaltung ist [hier]
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