Kann die Wetterlage- und Energiestrategie die Handbremse beim Windkraftausbau lockern? | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Kann die Wetterlage- und Energiestrategie die Handbremse beim Windkraftausbau lockern?

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Wien (OTS) – In diesem Jahr konnten, nicht zuletzt durch die kleine Ökostromnovelle, neue Verträge zu Händen rund 150 Windkraftanlagen mit 500 MW Leistung von der Förderstelle OeMAG vergeben werden. Trotz sind rund 200 Windkraftanlagen mit 650 MW Leistung fertig genehmigt, im Unterschied dazu noch immer in einer Warteschlange solange bis 2023 gefangen. „Die Windbranche braucht jetzt eine Zusage der Politik, dass es verdongeln Ausbauimpuls und Rechtssicherheit beim Übertragung zu einem neuen Fördersystem zu Händen jeder schon fertig genehmigten Windkraftanlagen verschenken wird. Damit könnte die Industrie die Planung neuer Windparks schon jetzt beginnen und die Energiewende im Strombereich sicherstellen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und zeigt aufwärts: „So könnte die Stromproduktion aus sauberer Windkraft von derzeit 7 aufwärts 12 Milliarden Kilowattstunden solange bis 2022 erhoben werden, dies entspricht 19% des derzeitigen österreichischen Stromverbrauchs.“

Die Mittel der kleinen Ökostromnovelle 2017 wurden vollwertig zu Händen neue Förderverträge genutzt. 350 MW Windkraftleistung können so in den nächsten vier Jahren zusätzlich errichtet werden. Dasjenige gesamte Sonderkontingent ist etwa zu gleichen Teilen ins Burgenland und nachdem Niederösterreich geflossen, ein dicker Teppich Rest in die Steiermark. Zusätzlich konnten durch dies Jahreskontingent 2018 Verträge zu Händen weitere 144 MW Windkraftleistung vergeben werden. Ein Hauptteil dieser Windparks wird in Niederösterreich errichtet. Der in Ernstbrunn, Rayon Korneuburg, ansässige Windkraftpionier Windkraft Simonsfeld kann durch die kleine Ökostromnovelle nun doch 16 Windkraftwerke in den kommenden Jahren zusammensetzen. „Dasjenige Sonderkontingent der Novelle reicht doch nicht zu Händen jeder bewilligten Projekte des Unternehmens aus“, berichtet Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld AG und setzt fort: „Vier bewilligte und umsetzungsreife Windkraftanlagen zu Händen unseren Windpark Dürnkrut entscheiden sich nachdem wie vor in der Warteschlange. Die Windräder warten schon mehrere Jahre aufwärts ihre Errichtung. Pro mich ist es unverständlich, dass wir es in Österreich hinnehmen, dass wir weiterhin Unmengen an Strom importieren, während hunderte bewilligte Windkraftwerke langjährig aufwärts Einspeiseverträge warten zu tun sein. Leider zeigt der Layout der Wetterlage- und Energiestrategie hier keine raschen Verbesserungen.“ „An der Situation der Windbranche in Österreich hat sich nur wenig geändert. Noch immer hängen 650 MW fertig genehmigte Projekte in der Warteschlange solange bis zum Jahr 2023. Dasjenige Problem damit sind neben einem Zusatz mit angezogener Handbremse, dass die Bescheide nur begrenzte Laufzeit nach sich ziehen und welche von dort immer wieder erneuert werden zu tun sein“, berichtet Martin Krill, Geschäftsführender Gesellschafter des Planungsbüros PROFES und stellvertretener Firmenbeiratsvorsitzender der IG Windkraft und führt weiter aus: „Dasjenige ist mit unnötigem Spesen und Preis zu Händen Verwaltung, Behörden und Planer verbunden. Zusammen mit langer Wartedauer ist dann die geplante Technologie zweitrangig noch veraltet und die Projekte zu tun sein mit weiterem Spesen umgeplant werden, welches die Behörden wiederum weiter belastet und Verfahren verlängert statt verkürzt, wie dies ja zweitrangig ein Ziel der neuen Bundesregierung ist. Wirklich frustrierend zu Händen jeder Seiten.“

12 Milliarden kWh Windstrom noch in dieser Legislaturperiode möglich

„Nun würden wenige Sätze in der Wetterlage- und Energiestrategie deutliche Verbesserung erwirtschaften“, meint Moidl und führt weiter aus:
„Würde man der Industrie die Möglichkeit verschenken, dass die im derzeitigen Ökostromgesetz bewilligten Projekte im bestehenden System umgesetzt werden können, würde man Planungssicherheit und Vertrauensschutz wieder herstellen und für der Neuplanung der zeitkritisch benötigten Projekte verdongeln Stillstand vermeiden.“ Durch die Unstetigkeit der Rahmenbedingungen der letzten Jahre wurde in vielen Firmen schon begonnen, die Planungsabteilungen zu redimensionieren.
Ganz bestehenden Windräder erzeugen derzeit im Jahr 7 Milliarden kWh klimafreundlichen Strom. Rechnet man die bewilligten Projekte hinzu sind dies schon mehr wie 9 Milliarden kWh. Bekäme die Industrie die Zielvorstellung, dass neue Windparkprojekte zweitrangig im bestehenden System noch verdongeln Fördertarif vorgezogen erhalten können, ist eine Erhöhung der Windstromproduktion solange bis 2022 aufwärts 12 Milliarden kWh möglich. Dasjenige entspricht 19% des derzeitigen österreichischen Stromverbrauchs. „Würde dieser Windkraftausbau ermöglicht, könnte in dieser Legislaturperiode einzig die Windkraft kurz die Hälfte des derzeitigen Nettostromimportes ersetzen“, bemerkt Moidl und ergänzt:
„Solch eine Maßregel würde eine reale Regung in den Ökostromausbau erwirtschaften. Hier bräuchte es beim Übertragung aufwärts ein neues Fördersystem von der Politik schon jetzt ein rasches Glaube zu Händen verdongeln Ausbauimpuls und Rechtssicherheit zu Händen bewilligte und für der Förderstelle OeMAG beantragte Windparks.“

7500 MW Windkraft solange bis 2030

2014 verfasste der Verein Energiewerkstatt und die IG Windkraft im Auftrag des Wetterlage- und Energiefonds die Studie „Dasjenige realisierbare Windpotential Österreichs zu Händen 2020 und 2030“. Darin wurde solange bis 2030 ein Windkraftpotential von 6650 MW prognostiziert. „Da in den letzten Jahren die Anlagen klar größer und effizienter ausgelegt wurden, war eine Neubewertung der von der IGW 2014 publizierten Potentialstudie und der darin angegebenen, solange bis 2030 erreichbaren Ausbauziele zeitkritisch unumgänglich“, berichtet Hans Winkelmeier, Geschäftsführer des Energiewerkstatt Vereins und setzt fort: „Während im Jahr 2011 noch die erste Windkraftanlage mit mehr wie 100 m Rotordurchmesser wie technologische Sensation gefeiert wurde, entscheiden sich die ersten Anlagen mit 140 m Mittelsehne schon in Knast. Einsam dieser Technologiesprung bewirkt eine Verdopplung der möglichen Erträge pro Anlagenstandort. Und dies intrinsisch einer technologischen Entwicklungsspanne von nur wenigen Jahren.“

Die aktuelle Neubewertung erhöhte die Projektion aufwärts 7.500 MW und 22,5 Milliarden kWh. Dasjenige bedeutet eine um 12,5% höhere Leistung und 27% mehr Strom wie bisher geschätzt. Solche Werte können nun sogar mit nur 2.100 Windkraftanlagen erreicht werden, dies sind 200 Anlagen weniger wie noch 2014 erwartet.

Wenn man die schon fertigt genehmigten Windräder zu den schon errichteten hinzuzählt, die in den letzten Jahren im Konsens mit der regionalen Volk und mit den Umwelt- und Umweltschutz-NGOs bewilligt wurden, ergibt sich daraus in Österreich schon eine Gesamtleistung von rund 3.900 MW. „Damit die restlichen 3.600 MW zweitrangig tatsächlich solange bis 2030 Strom erzeugen, braucht es planar schon jetzt die Sicherheit zu Händen die Industrie. Die Wetterlage- und Energiestrategie könnte welche erwirtschaften“, bemerkt Moidl und ergänzt schlussendlich: „Dazu bräuchte es praktisch nur wenige Ergänzungen!“

Die gesamte Ausstrahlung und Grafiken finden Sie in der [Pressemappe] (https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1038336).

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