Andreas Achrainer wird die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) ab dem 1. Juni 2026 für weitere fünf Jahre leiten. Diese Entscheidung entstand nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren, das nun abgeschlossen und veröffentlicht wurde.
Innenminister Karner erklärte: „Andreas Achrainer hat in seinem bisherigen Wirken als Geschäftsführer der BBU vor allem Besonnenheit im Umgang mit den Bundesländern und Gemeinden gezeigt. Es ist aber auch seine konsequente Linie, die bei der Umsetzung von Projekten wie der Arbeitspflicht und Wertekursen für Asylwerber entscheidend war.“ Damit wird seine sorgfältige und entschlossene Arbeitsweise hervorgehoben.
Bei der Bekanntgabe seiner Wiederbestellung sagte Andreas Achrainer: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und für die Unterstützung, die ich in den vergangenen Jahren erfahren habe. Ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre, in denen ich gemeinsam mit meinem Team die BBU als verlässliche und professionelle Organisation im Sinne ihrer Mission weiterentwickeln will.“
Erfahrener Manager mit Expertise in Restrukturierung
Andreas Achrainer ist Jurist und besitzt viel Erfahrung im Sozial- und Gesundheitsbereich. Außerdem kennt er sich gut mit der Umstrukturierung von Unternehmen aus, die sich in herausfordernden Situationen befinden. Seit Januar 2020 ist er Geschäftsführer der BBU. Zusätzlich übernahm er im Juli 2022 die Rolle des Flüchtlingskoordinators für ukrainische Vertriebene bei der Bundesregierung.
In den letzten fünf Jahren hat Achrainer die BBU aus sechs früheren Organisationen zu einem flexiblen und leistungsstarken Unternehmen zusammengeschlossen. Besonders im Jahr 2022 zeigte sich seine Arbeit wichtig, als die BBU viele Vertriebene aus der Ukraine unterstützte und so eine große Herausforderung meisterte.
Vor seiner Arbeit bei der BBU war Andreas Achrainer Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes in Niederösterreich und Burgenland. Danach zeigte er sein Können bei der Zusammenlegung des Hartmannspitals und des Krankenhauses St. Elisabeth in Wien zum heutigen Franziskus-Spital. Zudem war er bei der Austrian Medicines Verification System GmbH (AMVS) für die Umsetzung einer wichtigen europäischen Richtlinie gegen Arzneimittelfälschungen verantwortlich.

