Langzeitdoku „All My Sisters“: Ein eindrücklicher Blick auf das Aufwachsen im Iran

Die Langzeitdokumentation All My Sisters von Massoud Bakshi eröffnet einen intimen Einblick in das Leben junger Mädchen im Iran. Der Film begleitet die Protagonistinnen über viele Jahre und dokumentiert so deren Heranwachsen vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Herausforderungen.

Mit seiner sorgfältigen Langzeitstudie nutzt Bakshi filmische Techniken wie Interviews, Beobachtungen und atmosphärische Bildsprache, um die komplexen Lebenswelten der jungen Frauen darzustellen. Dabei thematisiert der Film unter anderem Geschlechterrollen, Bildung und gesellschaftliche Zwänge im iranischen Kontext.

All My Sisters hatte seine Wien-Premiere am 24. April 2026 im Rahmen des Red Lotus Asian Film Festivals und wird anschließend regulär in den Kinos gezeigt. Diese einzigartige Produktion bietet nicht nur einen persönlichen Zugang zur iranischen Gesellschaft, sondern regt auch zum Nachdenken über universelle Themen wie Freiheit, Identitätsentwicklung und soziale Normen an.

Für Maturanten und Filmbegeisterte bietet die Doku wertvolles Material, um sich mit ethnografischen Dokumentationstechniken und kulturellen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

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