Die Gründerin des österreichischen Nachrichtenportals Exxpress, Eva Schütz, hat erneut einen bedeutenden Teil ihrer Firmenanteile abgegeben. Der Großteil der Beteiligungen wurde kurzfristig von ihrem Ehemann Alexander Schütz übernommen. Diese Transaktion sorgt für Aufsehen in der österreichischen Medienlandschaft, da Alexander Schütz bereits erklärt hat, dass er die Anteile in naher Zukunft wieder verkaufen möchte.
Exxpress wurde als alternative Nachrichtenquelle gegründet und richtet sich insbesondere an junge Leser und Maturanten, die fundierte Informationen mit einem gewissen grad an Spannung und kritischem Blick wünschen. Die Übertragung der Anteile wirft Fragen über die zukünftige Ausrichtung des Portals auf, da die Inhaberstruktur Einfluss auf redaktionelle Entscheidungen und die Unternehmensstrategie haben kann.
Medienökonomisch betrachtet steht die Veränderung für eine strategische Neuausrichtung oder eine Kapitalbeschaffungsmaßnahme. Der vorübergehende Anteilserwerb durch Alexander Schütz könnte als Zwischenstufe zur Vorbereitung eines Exit-Strategie dienen, um Investoren anzuziehen oder das Portal für eine Übernahme attraktiv zu machen.
Für Maturanten und Journalismus-Interessierte bietet sich so die Gelegenheit, die Entwicklung eines jungen Medienportals im Spannungsfeld zwischen journalistischer Integrität, wirtschaftlichen Zwängen und digitaler Transformation zu beobachten.
Weiterführende Links
- https://www.exxpress.at
- https://www.derstandard.at/story/2000147247468/eva-schuetz-verkaeuft-weiter-anteile-von-exxpress
- https://www.meedia.de/2026/04/10/medienlandschaft-oesterreich-exxpress-anteile