Viele Haushalte im Westen Österreichs heizen noch immer mit Öl und Gas, obwohl es Förderungen für den Wechsel zu moderneren Heizungen gibt. Das zeigt eine Untersuchung vom Branchenverband proPellets Austria. Im letzten Jahr wurden in Vorarlberg nur 0,84 neue Pelletheizungen pro 1.000 Haushalte eingebaut – das ist der niedrigste Wert in Österreich, außer Wien. Zum Vergleich: In der Steiermark wurden pro 1.000 Haushalte 7,4 Pelletheizungen installiert. Tirol liegt mit 2,9 und Salzburg mit 3,2 neuen nachhaltigen Heizungen an den nächsten Plätzen. Insgesamt wurden im Jahr 2023 in ganz Österreich 18.032 Pelletheizungen eingebaut.
Steirer sparen über 10 Millionen Euro – Vorarlberg gibt mehr als 72 Millionen Euro unnötig aus
In der Steiermark haben rund 4.200 Haushalte im letzten Jahr auf Pellets umgestellt und sparen dadurch mehr als 10 Millionen Euro im Vergleich zum Heizen mit Öl. Im Gegensatz dazu heizen noch etwa 30.000 Haushalte in Vorarlberg mit Öl oder Gas. Dadurch werden dort rund 72 Millionen Euro mehr für Wärme ausgegeben, als wenn Pelletheizungen verwendet würden.
„Es ist unverständlich, dass so viele Haushalte in Westösterreich nach wie vor viele Millionen mit Öl- und Gasheizungen „verbrennen“, statt auf nachhaltige Energie aus Österreich zu setzen“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Bei den aktuellen Preisen spart ein Haushalt, der von Öl auf Pellets umsteigt, mehr als 2.400 Euro – das ist ein ganzes Netto-Monatsgehalt.“ Pellets sind Holzpresslinge, die erneuerbar und CO2-neutral sind, weil sie bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzen, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.
18.000 neue Pelletheizungen verringern CO2-Emissionen um 3,5 Millionen Tonnen
Eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark zeigt, dass eine Pelletheizung über ihren gesamten Lebenszyklus – das heißt Herstellung, Nutzung und Entsorgung – rund 197 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer Ölheizung einsparen kann. Die 18.032 neu installierten Pelletheizungen im letzten Jahr führen somit dazu, dass in den nächsten 20 Jahren insgesamt 3,5 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Luft gelangen. Das unterstützt den Klimaschutz und trägt zu sauberer Luft bei, was auch die Gesundheit der Menschen schützt.
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