Pelletheizungen überholen Ölheizungen bei Heizungstausch in Niederösterreich

Pelletheizungen werden in Niederösterreich immer beliebter, wie eine aktuelle Untersuchung vom Branchenverband proPellets Austria zeigt. Im Jahr 2024 gab es hier erstmals mehr Pelletheizungen als Ölheizungen – und 2025 ist der Unterschied sogar noch größer geworden. Insgesamt haben 4.829 Haushalte in Niederösterreich eine nachhaltige Pelletheizung eingebaut. Das entspricht 6,3 neuen Heizungen pro 1.000 Haushalte – ein Spitzenwert in Österreich. Aktuell nutzen in Niederösterreich 63.344 Haushalte Pellets zum Heizen, während 54.354 Haushalte noch mit Öl heizen. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Ölheizungen in Niederösterreich von etwa 100.000 auf rund die Hälfte reduziert. Österreichweit wurden 2025 insgesamt 18.032 neue Pelletheizungen installiert.

Pellet-Heizungen sparen in Niederösterreich 152 Millionen Euro Heizkosten pro Jahr

Dank der aktuellen Energiepreise sparen die 4.829 Haushalte, die im vergangenen Jahr auf Pellets umgestiegen sind, jährlich etwa 11,5 Millionen Euro an Heizkosten. Wenn man alle Pellet-Heizungen in Niederösterreich zusammenzählt, sind es sogar 152 Millionen Euro, die im Vergleich zur Ölheizung eingespart werden. Das zeigt, wie viel Geld durch den Umstieg auf nachhaltige Energieformen gespart werden kann.

„Wir können uns nicht abkapseln von weltweiten Krisen, aber wir müssen im Inland die richtigen Entscheidungen treffen, um die Versorgung zu sichern und das Leben leichter zu machen. Dabei zeigen die aktuellen Zahlen: Beim Ausbau der Erneuerbaren Energie und damit beim Abbau der Energieabhängigkeit ist in den letzten Jahren viel weitergegangen, in den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Öl-Heizungen in Niederösterreich halbiert“, sagt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Wir heizen lieber mit heimischer Energie als mit teuren Importen aus Krisengebieten. Das stärkt unsere heimische Wirtschaft und macht uns unabhängiger von Russland und dem arabischen Raum.

Wer bei den aktuellen Preisen auf eine Pelletheizung umsteigt, spart 2.400 Euro oder ein 15. Monatsgehalt“, erklärt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Zusätzlich verringert jede neue Pelletheizung die fossile Abhängigkeit vom Ausland. Die Energiekrise zeigt einmal mehr, wie dringend wir raus müssen aus Öl und Gas. Mit regionaler Biomasse sichern wir Arbeitsplätze und halten die Wertschöpfung im Land. Deshalb ist es wichtig, dass es weiterhin verlässliche Förderungen für den Heizungstausch gibt.

18.000 neue Pelletheizungen reduzieren jährlich 3,5 Millionen Tonnen CO₂

Eine Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Steiermark zeigt, dass eine Pelletheizung über ihren gesamten Lebenszyklus – also von der Herstellung über den Betrieb bis zur Entsorgung – rund 197 Tonnen CO₂ weniger ausstößt als eine Ölheizung. Mit den 18.032 neu eingebauten Pelletheizungen im letzten Jahr werden in den nächsten 20 Jahren also etwa 3,5 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Umweltschäden durch fossile Brennstoffe.

Pelletheizungen nutzen Holzpellets, die aus Holzabfällen hergestellt werden. Dadurch entstehen weniger Emissionen als bei fossilen Brennstoffen. Außerdem sind sie eine erneuerbare Energiequelle, die die Abhängigkeit von Öl und Gas vermindert und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region schafft.

Rückfragen

proPellets Austria
Mag. Christian Spitaler, MAS
Telefon: 06769525121
E-Mail: spitaler@propellets.at
Website: https://www.propellets.at

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