NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos erklärt: „Jedem sollte klar sein, dass wir die Menschen gerade jetzt entlasten und nicht zusätzlich belasten müssen. Erbschaftssteuern stehen deshalb aus gutem Grund nicht im Regierungsprogramm – das liegt auch der SPÖ vor und sollte daher bekannt sein.“ Er betont, dass Österreich bereits eine der höchsten Steuerquoten in Europa hat und meint, dass es falsch ist, ständig nach höheren Steuern zu rufen und den Menschen mehr Geld abzunehmen.
Statt mehr Steuern zu verlangen, sollte laut Hoyos das Budget vor allem durch Ausgabenkürzungen saniert werden. Er sagt: „Wir müssen mit dem anstehenden Doppelbudget Reformen zur Entlastung vorantreiben und die Steuerquote senken, nicht erhöhen.“ Das Doppelbudget bezieht sich auf die Planung der Staatsausgaben für zwei Jahre, die gerade geprüft wird.
Hoyos ist unzufrieden damit, dass bisher nicht genug und nicht schnell genug Reformen umgesetzt werden. Er fordert mehr Tempo und Mut von allen Regierungsparteien und den Bundesländern bei wichtigen, strukturellen Veränderungen. Die NEOS wollen nicht nur das hohe Staatsdefizit reduzieren, sondern langfristig einen schlanken Staat und gesunde Staatsfinanzen erreichen. Das soll Spielraum schaffen für echte Entlastungen, niedrigere Steuern, geringere Lohnnebenkosten und wichtige Zukunftsinvestitionen, wie beispielsweise ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr.
Er fasst zusammen: „Unser Ziel war immer: Zuerst sanieren, dann reformieren und darauf aufbauend investieren. Ohne weitere Belastungen für die hart arbeitenden Menschen in Österreich. Das sollte auch der Sozialdemokratie ein Anliegen sein.“