Weltgesundheitstag 2026: Vorsorge für gesundes Leben

Am Weltgesundheitstag, dem 7. April 2026, betonen Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, wie wichtig Vorsorge und Prävention für unsere Gesundheit sind. Moderne Gesundheitspolitik will uns dabei helfen, ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu führen und Krankheiten frühzeitig zu verhindern.

„Viele der häufigsten Erkrankungen entstehen schleichend – genau hier setzt Prävention an, indem sie Risiken früh erkennt und reduziert. Wer auf sich achtet, lebt nicht nur länger, sondern vor allem besser. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen durch Information, Angebote und gezielte Maßnahmen dabei zu unterstützen, diese Entscheidungen leichter zu treffen. Mit dem Gesundheitsreformfonds setzen wir daher einen klaren Schwerpunkt auf den Auf- und Ausbau von Vorsorgeprogrammen, um die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken“, erklärt Gesundheitsministerin Korinna Schumann.

Vorsorge für alle Lebensphasen

Der Gesundheitsreformfonds stellt für die Jahre 2026 und 2027 jährlich etwa 80 Millionen Euro für Vorsorgeprogramme bereit. Diese Programme sollen Menschen helfen, ihre Gesundheit langfristig zu erhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Angebote richten sich an alle Altersgruppen – von Kindern und Jugendlichen über Menschen im mittleren Alter bis zu älteren Menschen. Beispielsweise werden Programme für chronisch Kranke erweitert, damit diese besser betreut werden. Außerdem soll ein deutschlandweites Darmkrebs-Screening eingeführt werden, das bis Ende 2027 nutzbar ist. Zusätzlich entstehen moderne Vorsorgeprogramme, die speziell auf bestimmte Gruppen zugeschnitten sind. Diese Programme benutzen Erinnerungssysteme, damit Menschen an Vorsorgeuntersuchungen denken und diese auch wahrnehmen.

„Menschen leben heute länger, jedoch steigen die gesunden Lebensjahre deutlich langsamer oder stagnieren. Gesundheit entsteht durch bewusste Entscheidungen im Alltag – bei Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Vorsorge. Mit gezielten Präventionsprogrammen und frühzeitigen Diagnosen können wir die Lebensqualität erhalten und ein längeres, gesünderes Leben ermöglichen“, so Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig abschließend.

Zusätzlich zeigen Studien, dass durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nicht nur schwere Krankheiten früher erkannt, sondern auch Kosten im Gesundheitssystem gesenkt werden können. Prävention ist somit nicht nur gut für die persönliche Gesundheit, sondern entlastet auch das gesamte Gesundheitssystem langfristig.

Rückfragen

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