Am Osterwochenende 2026 gab es in Österreich insgesamt 337 Verkehrsunfälle mit Verletzten, das sind 36 weniger als im Jahr davor (373 Unfälle). Dabei wurden 382 Personen verletzt, also 68 weniger als zu Ostern 2025 (450 Verletzte). Leider starben vier Menschen, das ist eine Person mehr als im Vorjahr (drei Todesfälle). Zum Vergleich: Im Jahr 2024 starben fünf Menschen am Osterwochenende, und in den Jahren 2020 bis 2022 waren es jeweils vier Todesfälle.
Seit Beginn der Statistik im Jahr 1968 wurde die geringste Zahl von Verkehrstoten am Osterwochenende 2013 und 2023 mit jeweils einem einzigen Toten erreicht.
Das schlimmste Osterwochenende war bisher im Jahr 1976, als es 39 Todesfälle im Straßenverkehr gab.
Im Rahmen verstärkter Verkehrsüberprüfungen hat die Polizei an Ostern 2026 insgesamt 63.767 Fahrzeuge kontrolliert, weil die Fahrer zu schnell gefahren sind. Das sind 19,6 Prozent mehr als 2025 (53.348 Kontrollen). Wegen Trunkenheit am Steuer wurden 304 Fahrer angezeigt, was 9,9 Prozent weniger sind als im Vorjahr (334). Zudem wurden 81 Fahrer unter Drogeneinfluss erwischt, etwas weniger als 2025 (86 Fälle). Insgesamt wurden 288 Personen vorübergehend der Führerschein oder Mopedausweis entzogen – das sind 5,4 Prozent mehr als 2025 (274). Außerdem wurden drei Fahrzeuge wegen extrem zu schnellen Fahrens vorläufig beschlagnahmt, weniger als 2025 (fünf Fahrzeuge).
Während der gesamten Karwoche, also inklusive Ostermontag, starben sieben Menschen im Straßenverkehr: drei Motorradfahrer, ein Autofahrer, ein E-Bike-Fahrer, ein Fußgänger sowie ein Mitfahrer in einem Pkw.
Von den Toten in der Vorwoche starben drei auf einer Landesstraße der Kategorie „B“, zwei auf Gemeindestraßen und je einer auf einer Schnellstraße und einer Landesstraße „L“. Vier Todesfälle gab es in Niederösterreich, jeweils einer in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark.
Als Hauptursachen für die Unfälle wurden häufig „nicht angepasste Geschwindigkeit“ (in drei Fällen), „Unachtsamkeit/Ablenkung“ (in zwei Fällen) sowie jeweils einmal Alkohol, Drogen oder Medikamente und riskantes Überholen genannt. Von den tödlichen Unfällen waren vier Alleinunfälle, also Unfälle ohne andere Beteiligte.
Vom 1. Januar bis 6. April 2026 gab es in Österreich vorläufig 70 Verkehrstote. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 77, 2024 waren es 62, 2023 ebenfalls 77, 2022 waren es 88 und 2021 waren es 53 Todesfälle.
Eine detaillierte Auflistung der Unfallzahlen für jedes Bundesland während des Osterwochenendes (Karfreitag bis Ostermontag) findet sich in der dazugehörigen Tabelle.
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