Kurt Feiler war 9 Jahre lang Präsident der Renommierten Weingüter Burgenland. Jetzt gibt er dieses Amt ab und zieht sich etwas zurück.
Andi Kollwentz wurde bei der Generalversammlung Mitte März einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.
Er sagt dazu: „Als neuer Präsident der Renommierten Weingüter Burgenland übernehme ich die Funktion von Kurt Feiler und werde in seinem Sinne und im Auftrag der Renommierten Weingüter Burgenland zukünftig dem Verein vorstehen.“
Andi kommt aus einer Weinbaufamilie: Sein Vater, Anton Kollwentz, war ein bekannter Rotweinpionier und der erste Präsident der Renommierten Weingüter Burgenland. Leider ist Anton am 4. März verstorben. Nun folgt Andi 30 Jahre später in diese Rolle nach.
Das Weinbauernhaus in Großhöflein wird von Andis Familie schon seit 11 Generationen bewirtschaftet. 1993 übernahm Andi die Verantwortung für den Wein-Keller, und seit 2004 führt er das Weingut zusammen mit seiner Frau Heidi. Mit seinen Töchtern Christina, Eva Maria und Barbara steht schon die 12. Generation in den Startlöchern. Andi gilt als „Zehnkämpfer“ unter Österreichs Winzern, weil er viele unterschiedliche Weinarten gut beherrscht. Egal ob Weißwein, Rotwein oder Süßwein – er ist immer unter den Besten zu finden.
Die Renommierten Weingüter Burgenland sind ein Zusammenschluss von Winzern, die neue Wege gehen und aktiv an der Zukunft des Weinbaus arbeiten. Sie sind Vorreiter im burgenländischen Weinbau und stehen für naturnahen Weinbau, Vielfalt, Handarbeit und individuelle Weine. Diese Winzergruppe prägt den Weinbau in Burgenland stark mit und zeigt die Vielfalt der Region sehr gut. Seit der Gründung im Jahr 1995 tauschen sich die Mitglieder regelmäßig aus, forschen an natürlicher Weinherstellung und wollen das Ansehen burgenländischer Weine in Österreich und weltweit verbessern. Der neue Präsident Andi Kollwentz sagt dazu: „Die Renommierten Weingüter Burgenland waren und sind eine Konstante im burgenländischen Weinbau. Grundgedanke und Zielsetzung der Winzergruppe sind gleich geblieben. Diesen Weg wollen wir weitergehen.“