Ab April kann man wieder kostenlos einige wichtige Wiener Abfallanlagen bei Führungen besichtigen, zum Beispiel das Kompostwerk Lobau, die Deponie Rautenweg oder die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau.
Viele Menschen interessieren sich dafür, wie Wien seinen Abfall verwaltet. Die Wiener Abfallwirtschaft gilt als Vorbild weltweit. Deshalb besuchen nicht nur Expert*innen aus verschiedenen Ländern die Anlagen, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger, die mehr darüber erfahren wollen, wie der Müll in ihrer Stadt behandelt wird.
Der Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky erklärt dazu: „Wien hat eine gut funktionierende Abfallwirtschaft. Sauberkeit und ein gutes Abfallmanagement sind wichtige Grundlagen für die hohe Lebensqualität in unserer Stadt.“ Er betont außerdem: „Es ist spannend und interessant, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und dabei Neues zu entdecken!“
Was kann man bei den Führungen sehen?
Ab April kann man bei den Führungen verschiedene Orte besuchen. Auf der Deponie Rautenweg, die begrünt ist und gut in die Natur eingebunden wird, erfährt man, wie Wien den Müll umweltgerecht entsorgt. Im Kompostwerk Lobau, das als Europas größtes gilt, bekommt man gezeigt, wie aus Bioabfällen aus den Wiener Biotonnen wertvoller Kompost hergestellt wird. Auch die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau kann man besichtigen: Hier sieht man den großen Müllbunker und erfährt, wie die Anlage die entstehenden Rauchgase reinigt, damit weniger Schadstoffe in die Luft gelangen.
Kostenlose Führungen von April bis Oktober
Die Führungen starten dieses Jahr am 10. April. Zwischen April und Oktober gibt es die Möglichkeit, die Anlagen kostenlos zu besuchen. Die Gruppen sind für 5 bis 25 Personen ausgelegt. Wer Interesse hat, kann sich online über Termine, Anmeldungen und weitere Details informieren unter wien.gv.at/umwelt/ma48/beratung/besichtigungen-aba.html.
Zusätzlich sind bald Pressebilder zu dieser Ankündigung verfügbar unter https://presse.wien.gv.at/bilder. (Schluss) MA48