Die österreichische Wirtschaft verändert sich immer schneller, um umweltfreundlicher zu werden. Dabei wächst der Druck auf Unternehmen, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft nicht nur als Pflicht, sondern auch als große Chance für ihre Zukunft zu sehen. In der respACT-Lounge „Volle Fahrt für die Transformation – Dekarbonisierung & Circularity als Hebel“ wurden wichtige Erfolgsfaktoren, neue gesetzliche Entwicklungen und praktische Beispiele vorgestellt.
Rudolf Krickl, Senior Partner und Leiter von PwC Österreich, begrüßte die Teilnehmer*innen und betonte, wie wichtig Dekarbonisierung für die Zukunftsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft ist. Philipp Gaggl, Partner und Leiter der Sustainability Transformation bei PwC Österreich, gab einen aktuellen Überblick darüber, wie österreichische Unternehmen bei Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft stehen und welche Regeln es auf dem Weg zur Klimaneutralität gibt.
Danach diskutierte ein erfahrenes Panel aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung unter der Leitung von Gabriela Maria Straka (Vorstandsmitglied von respACT), wie nachhaltiger Wandel in der Praxis umgesetzt werden kann.
Kathrina Rieger, Leiterin des Wiener Standorts von Concular, sagte: „Durch die aktuelle Marktdynamik ist wirtschaftlich zirkulär heute deutlich mehr möglich, als viele vermuten. Wir müssen lineare Systeme konsequent hinterfragen und in kooperativen Ökosystemen denken.“ Das bedeutet, wir sollten Produkte und Ressourcen nicht einfach wegwerfen, sondern gemeinsam nachhaltige Lösungen finden. Andrea Edelmann, Leiterin Innovation & Nachhaltigkeit bei EVN AG, wies auf die Bedeutung der sicheren Energieversorgung hin und zeigte, wie neue Energielösungen die nachhaltige Entwicklung unterstützen.
Stefan Merl, Direktor ESG-Reporting bei PwC Österreich erklärte: „Die Transformation hin zu einer dekarbonisierten Wirtschaft ist kein Risiko, sondern eine Notwendigkeit für unsere Resilienz. Kreislaufwirtschaft unterstützt die Dekarbonisierung und Energiewende. Das macht unsere Wirtschaft unabhängiger von Importen fossiler Energieträger und kritischer Rohstoffe.“ Die Kreislaufwirtschaft hilft also dabei, dass Österreich weniger von importiertem Erdöl, Gas und seltenen Materialien abhängig ist.
Rainer Pamminger vom Forschungsbereich Ecodesign an der TU Wien unterstrich, wie wichtig es ist, schon bei der Produktentwicklung an ein zweites Produktleben zu denken: „Bereits in der Produktentwicklung sollte ein zweites Produktleben mitgedacht und das Geschäftsmodell darauf ausgerichtet werden, dass Umsätze durch längere und intensivere Nutzung statt durch mehr Verkäufe entstehen.“ Das bedeutet, langlebige und reparierbare Produkte zu schaffen, die länger genutzt werden können und so weniger Müll verursachen.
Simon Ellmauer-Klambauer, Abteilungsleiter für Allgemeine Klimapolitik im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT), betonte: „Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft sind strategische Chancen: Sie stärken Resilienz, sichern Wettbewerbsfähigkeit und schaffen Planungssicherheit für Investitionen in grünes Wachstum.“ Das unterstützt Unternehmen dabei, langfristig erfolgreich und stabil zu sein.
Die Veranstaltung zeigte klar: Dekarbonisierung und Circularity sind heute entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. „Unternehmen, die früh handeln, stärken ihre Innovationskraft, reduzieren Kosten und sichern sich national wie international langfristige Wettbewerbsvorteile“, sagte Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT. Wer jetzt in Nachhaltigkeit investiert, kann also besser am Markt bestehen.
Über das Format
Die respACT-Lounge am 18. März 2026 wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft organisiert.
Über respACT
respACT – Austrian Business Council for Sustainable Development ist Österreichs führende Plattform für nachhaltiges Wirtschaften und Unternehmensverantwortung. Der Verein unterstützt über 450 Mitgliedsfirmen dabei, ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele erfolgreich und zukunftsorientiert umzusetzen. Dabei spielt die ESG-Transformation (Environmental, Social, Governance) eine zentrale Rolle.
Rückfragen
respACT - austrian business council for sustainable development
Maximilian Augustin, BA
Telefon: +43 664 197 25 82
E-Mail: m.augustin@respact.at
Website: https://www.respact.at
KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. respACT - austrian business council for sustainable development