Business Case Bestand

Die IG Lebenszyklus Bau hat ihr Jahresprogramm für 2026 unter das Motto „Bestand als Business Case“ gestellt. Dabei steht der Gebäudebestand im Vordergrund, denn er ist ein wichtiger Schlüssel für die Veränderung der Bau- und Immobilienbranche – und das wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich. Rund 90 Unternehmen arbeiten 2026 in neun Arbeitsgruppen zusammen, um praktische Lösungen zu Themen wie Sanierung, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen zu entwickeln.

„Der Gebäudebestand ist der größte Hebel für die Transformation der Bau- und Immobilienbranche. Entscheidend wird sein, ihn nicht nur technisch und ökologisch, sondern vor allem auch wirtschaftlich neu zu denken – als Business Case, der Investitionen ermöglicht und Innovation vorantreibt“, sagt Christoph Müller-Thiede, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau. Damit meint er, dass bestehende Gebäude nicht nur verbessert werden sollen, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll für Investoren und Nutzer sein müssen.

Der Schwerpunkt liegt darauf, Modelle zu entwickeln, die finanziell funktionieren und gleichzeitig helfen, den CO₂-Ausstoß zu verringern. Außerdem werden neue gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen betrachtet. Digitale Daten sollen als wichtige Grundlage für Entscheidungen genutzt werden. Das Ziel ist, konkrete Hilfsmittel und bewährte Vorgehensweisen für die Praxis bereitzustellen.

Die Arbeit wird durch verschiedene Veranstaltungen unterstützt, zum Beispiel den Sanierungsgipfel 2026 und den Jahreskongress am 3. November an der Hochschule Campus Wien. Außerdem fördert die Initiative Young Life Cycle Professionals (YLCP) gezielt junge Fachkräfte aus der Branche, um deren Mitwirkung und frische Ideen zu stärken.

Links

Arbeitsgruppen 2026: https://ig-lebenszyklus.at/aktuelles/unsere-arbeitsgruppen-2026/
Veranstaltungsübersicht 2026: https://ig-lebenszyklus.at/veranstaltungen/
Initiative Young Life Cycle Professionals: https://ig-lebenszyklus.at/young-life-cycle-professionals/

Bildunterschriften:

Presse1/Presse2 (Credit: IG Lebenszyklus Bau/Leo Hagen)
Volles Haus beim Jahres-Kick-Off: Rund 90 Unternehmen informierten sich über die geplanten Arbeitsschwerpunkte des Vereins für 2026.

Christoph Müller-Thiede (Credit: M.O.O.CON)
Christoph Müller-Thiede setzt als neuer Vorsitzender der IG Lebenszyklus Bau auf das wichtige Zukunftsthema der Bestandsoptimierung.

Über die IG Lebenszyklus Bau

Die IG Lebenszyklus Bau besteht aus etwa 90 Unternehmen und Organisationen aus der österreichischen Bau- und Immobilienbranche. Der Verein wurde 2012 als IG Lebenszyklus Hochbau gegründet und setzt sich dafür ein, Bauwerke ganzheitlich zu optimieren – also so zu planen, zu bauen und zu bewirtschaften, dass ihr gesamter Lebenszyklus berücksichtigt wird. Die gemeinnützige Organisation unterstützt Bauherren bei Planung, Bau, Nutzung und Finanzierung. Verschiedene interdisziplinäre Arbeitsgruppen ermöglichen den Austausch und die Zusammenarbeit von Fachleuten aus allen Bereichen des Gebäudelebenszyklus, um gemeinsam bessere Lösungen zu finden.

Rückfragen

FINK Kommunikations- und Projektagentur
Helene Konrad (ehem.Fink)
Telefon: 06645214389
E-Mail: office@diefink.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. IG Lebenszyklus Bau

BauBildImmobilienUnternehmenWirtschaft und Finanzen
Comments (0)
Add Comment