NEOS fordert Reformen im Pensionsbereich nach OECD-Bericht

Der aktuelle OECD-Bericht zum österreichischen Pensionssystem zeigt deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Für NEOS ist das ein klarer Auftrag. „Die OECD bestätigt erneut: Österreich zählt im internationalen Vergleich zu jenen Ländern mit besonders hohen Pensionsausgaben“, erklärt NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser. „Die Regierung hat zwar schon wichtige Reformen vorgenommen, die wir NEOS maßgeblich unterstützt haben, doch jetzt müssen weitere Schritte folgen, um das Pensionssystem auf Dauer stabil zu halten.“

Die Vorschläge der OECD gehen aus Sicht von NEOS in die richtige Richtung. „Wir müssen das tatsächliche Pensionsantrittsalter näher an das gesetzliche heranbringen. Dazu gehört zum Beispiel, die Bedingungen für Frühpensionen zu vereinheitlichen und die Altersteilzeit so zu gestalten, dass sie gerecht ist. Das System soll so sein, dass es sich lohnt, länger zu arbeiten. Auch die Verbindung des Pensionsantrittsalters mit der Lebenserwartung sollte offen diskutiert werden. Wenn Menschen länger leben, hat das natürlich Auswirkungen auf das Pensionssystem. Viele OECD-Länder haben diese Regelung bereits eingeführt, was zeigt, wie eine Reform aussehen kann. Sie sorgt dafür, dass weniger Geld ausgegeben werden muss, gleichzeitig aber mehr Einnahmen entstehen. So kann der Sozialstaat auch für künftige Generationen gesichert werden“, betont Gasser.

Für NEOS ist klar, dass die Lösung nicht darin liegt, die Menschen stärker zu belasten. „Die OECD stellt deutlich fest, dass Österreich schon jetzt hohe Steuern und Abgaben hat. Mehr Druck auf Arbeit und Einkommen ist der falsche Weg. Stattdessen müssen wir die tieferliegenden Probleme im Pensionssystem angehen. Es geht nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen, sondern ein System zu schaffen, das auch in Zukunft zuverlässig funktioniert – für die jetzigen Pensionistinnen und Pensionisten ebenso wie für all jene, die noch lange einzahlen werden. Waren wir NEOS vor einigen Jahren noch fast allein mit dem Wunsch nach mutigen Reformen im Pensionsbereich, sehen das heute fast alle Expertinnen und Experten sowie viele Menschen in Österreich genauso. Es ist klar, dass wir so nicht weitermachen können, wenn die Pensionen auch in Zukunft sicher, fair und möglichst höher sein sollen.“

Zusätzlich sei zu erwähnen, dass das österreichische Pensionssystem durch demografische Veränderungen, wie die alternde Bevölkerung, vor großen Herausforderungen steht. Ohne Reformen würden die Pensionsausgaben in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen und die finanzielle Stabilität des Systems gefährden. Die NEOS betonen deshalb, dass nachhaltige Lösungen dringend notwendig sind, um den Sozialstaat für zukünftige Generationen zu erhalten.

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