Lug und Trug: Gericht verhandelt nie gelieferte Möbel und verschwundenen Unternehmer

In der neuen Folge von „Schauplatz Gericht“ mit dem Titel „Lug und Trug“ geht es am Donnerstag, 19. März 2026, um 21:05 Uhr auf ORF 2 und online bei ORF ON um zwei spannende Fälle: Einmal um nicht gelieferte Möbel und einen verschwundenen Unternehmer, und zum anderen um ein Auto, das verkauft, aber nicht bezahlt wurde.

Mehrere Menschen haben Geld für Möbel bezahlt, die sie nie bekommen haben. Diese Möbel sollten von einem früheren Möbelgeschäft in Kitzbühel geliefert werden. Das Geschäft gibt es inzwischen nicht mehr. Doch die Betroffenen – darunter auch ehemalige Vermieter, Geschäftspartner und Kunden – haben hohe finanzielle Schäden erlitten, oft im fünfstelligen Bereich. Einige von ihnen haben sogar vor Gericht Recht bekommen. Trotzdem konnten Gerichtsvollzieher das Geld nicht eintreiben, weil sie selten jemanden antreffen. Es wird vermutet, dass Möbel, die eigentlich gepfändet wurden, heimlich in ein anderes Geschäft in Kitzbühel gebracht wurden. Dieses andere Geschäft gehört dem Sohn des früheren Verkäufers. So könnte Vermögen vor dem Zugriff der Justiz versteckt werden.

Unsere Recherchen zeigen, dass der Möbelhändler in Österreich und Deutschland bereits bekannt ist: Letztes Jahr wurde er in Deutschland wegen Betrugs verurteilt und hatte laut Urteil nie vor, die Möbel wirklich zu liefern. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt jetzt gegen mehrere Personen wegen „betrügerischer Krida“ und „Vollstreckungsvereitelung“. Die geschädigten Gläubiger fragen sich: Gibt es für sie noch eine Chance, ihr Geld zurückzubekommen?

Im zweiten Fall geht es um Herrn R., der sein Auto bei einem Händler in Wien verkaufen wollte. Der Händler hat das Auto verkauft, aber den vereinbarten Betrag von 5.000 Euro nie an Herrn R. bezahlt. Herr R. hat vor Gericht gewonnen, doch der Gerichtsvollzieher konnte das Geld trotzdem nicht eintreiben. Der Händler hat Konkurs angemeldet und lebt angeblich in einer Obdachloseneinrichtung in Wien. Trotzdem zeigen unsere Recherchen, dass dieser Händler weiterhin teure Luxusautos verkauft. Es stellt sich die Frage: Ist das hier ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Justiz?

Diese Fälle zeigen, wie schwierig es sein kann, sein Recht durchzusetzen, wenn Betrüger versuchen, sich dem Zugriff der Behörden zu entziehen.

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