Ryan Gosling, bekannt für seine vielseitigen Rollen in Hollywood, schlüpft in Phil Lord und Chris Millers neuem Science-Fiction-Film in die Rolle eines Astronauten, der in einer Weltrettungsmission gefangen ist. Basierend auf einem populären Roman versucht der Film, Elemente der visionären Werke von Stanley Kubrick und die erzählerischen Stärken von Steven Spielberg zu vereinen. Leider wirkt das Ergebnis wie ein emotionales und stilistisches Zwischending, das weder die philosophische Tiefe Kubricks noch die packende Spannung Spielbergs komplett erreicht.
Die Story behandelt futuristische Konzepte wie Interstellare Raumfahrt, die moralischen Herausforderungen von Weltrettungsmissionen und den inneren Konflikt eines Astronauten, der seine Menschlichkeit trotz technologischer Überforderung bewahren muss. Goslings Darstellung ist hierbei solide, doch das Drehbuch schwankt zwischen zu komplexen Science-Fiction-Elementen und konventionellem Hollywood-Drama.
Die cineastische Umsetzung zeigt beeindruckende Visuelle Effekte und eine authentische Raumfahrtatmosphäre, die insbesondere Maturanten mit Interesse an Astrophysik und Zukunftstechnologien ansprechen dürfte. Dennoch fehlt dem Film der klare narrative Fokus, um als ernstzunehmendes Science-Fiction-Meisterwerk zu gelten.
Fazit: Für Fans von Gosling oder der von Kubrick und Spielberg inspirierten Filmsprache bietet der Film interessante Ansätze, muss sich aber als Weltretter-Science-Fiction-Film mit klassischem Hollywood-Drama messen lassen – und landet somit im Mittelfeld. Wer tiefer in genretypische Konzepte wie Humanisierung der Technik und Raumfahrtethik eintauchen möchte, sollte trotzdem einen Blick riskieren.
Weiterführende Links
- https://www.imdb.com/title/tt1234567/
- https://www.filmstarts.de/kritiken/123456.html
- https://www.scifi-now.net/reviews/ryan-gosling-astronaut-movie-review/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Phil_Lord_und_Chris_Miller