Raphael M. Bonelli erhält Jürgen-Moll-Preis für verständliche Wissenschaft

Raphael M. Bonelli bekommt den Jürgen-Moll-Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist und für gut verständliche Wissenschaft vergeben wird. Gemeinsam mit der Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache vergibt die Sprachzeitung DEUTSCHE SPRACHWELT die Auszeichnung an den österreichischen Neurowissenschaftler und Psychiater am 21. März auf der Leipziger Buchmesse.

Dr. Bonelli wurde 1968 in Schärding am Inn geboren. Er arbeitet als Psychiater und systemischer Therapeut, also als Arzt, der sich auf die Wechselwirkungen zwischen Menschen und deren Umfeld konzentriert. Er hat viele wissenschaftliche Texte zur Neuropsychiatrie geschrieben, wo es um Krankheiten im Zusammenhang mit Gehirn und Psyche geht. Auf seinem Youtube-Kanal erklärt er regelmäßig psychologische Themen, was sehr viele Menschen interessiert. Sein Kanal hat inzwischen 269.000 Abonnenten.

Schon 2020 war Bonelli einer der ersten, die den „Appell für freie Debattenräume“ unterschrieben haben – eine Initiative, die mehr offene Diskussionen und Meinungsfreiheit fordert. In seinem Buch “Tabu: Was wir nicht denken dürfen und warum” (erscheint 2025) zeigt er auf, wie unsere Gesellschaft sich zwar für frei und tolerant hält, aber trotzdem weniger Platz für andere Meinungen lässt. Außerdem bringt er im April das Buch “Kopflos: Warum wir den Verstand verloren haben” heraus. Darin erklärt er, warum heute oft Gefühle statt sachliche Argumente in öffentlichen Diskussionen im Vordergrund stehen.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Events „Leipzig liest“ am Samstag, dem 21. März, um 12:30 Uhr statt. Der Ort ist das „Forum Sachbuch: Wissen“ in Halle 2 (Stand C601/D600). Die Laudatio, also die feierliche Rede zur Ehrung des Preisträgers, hält Christian Rieck, der den Preis im letzten Jahr bekommen hat.

Was ist der Jürgen-Moll-Preis?

Der Preis ist nach Dr. Jürgen Moll (1941 bis 2013) benannt, einem Unternehmer. Nach seinem Tod gründete sein Sohn Dr. Sebastian Moll den Preis, um das Herzensanliegen seines Vaters weiterzuführen: Wissenschaft verständlich zu machen und gut zu formulieren. Seit 2017 verleihen die Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache und die Sprachzeitung DEUTSCHE SPRACHWELT den Preis. Er wird an Wissenschaftler vergeben, die besonders klar und gut lesbar schreiben. Im Jahr 2025 bekam der Wirtschaftswissenschaftler Christian Rieck den Preis für sein Buch “Lichtblick statt Blackout”, das sich mit Spieltheorie beschäftigt – einer Wissenschaft, die sich mit strategischem Denken in verschiedenen Situationen befasst.

Mehr Informationen und Pressemitteilung:

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