Stimmen der Wildnis – Festival für Mensch und Natur

Vom 24. bis 26. April findet das Festival „Stimmen der Wildnis“ zum ersten Mal in St. Pölten statt. Das Museum Niederösterreich organisiert das Event zusammen mit GLOBART. Während der drei Tage dreht sich alles um die Klänge der Natur. Diese werden als Inspiration für Kunst, als wichtige Quelle für wissenschaftliche Erkenntnisse und als Anstoß für gesellschaftliches Handeln genutzt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Niederösterreich ist mit seinen vielfältigen Landschaften und einem Waldanteil von rund 40 Prozent ein bedeutendes Natur- und Erholungsland. Daraus ergibt sich politisch und gesellschaftlich die besondere Aufgabe, genau hinzuhören und unsere Natur nicht nur zu genießen, sondern sie bewusst wahrzunehmen und zu schützen.“ Die Natur hier ist also sehr wertvoll und braucht unsere Aufmerksamkeit und Schutz.

Bürgermeister Matthias Stadler sagt: „St. Pölten steht für zeitgenössische Kultur und innovative Formate. Mit ‚Stimmen der Wildnis‘ entsteht ein Festival, das Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlichen Dialog verbindet und unsere Stadt als lebendigen Kulturstandort weiter stärkt.“ Das Festival findet an verschiedenen Orten statt, darunter das Museum Niederösterreich, der Sonnenpark und das „Kesselhaus“ im Glanzstoff-Areal. Dabei sind viele verschiedene Menschen dabei, zum Beispiel der Verein Solektiv, die Biologin Angela Stöger, die Sängerin Mogli sowie die britische Ornithologin und Aktivistin Mya-Rose Craig. Für Familien gibt es ein eigenes Programm, damit auch Kinder und Jugendliche gut mitmachen können. Jakob Brossmann, der künstlerische Leiter des Festivals, erklärt: „Unser Festival verbindet Vorträge, Workshops und Konzerte und schafft Räume, in denen Natur für uns Menschen als lebendiges Gegenüber erfahrbar wird.“ Die zentrale Frage lautet: Was können wir aus den Geräuschen in der Natur über den Zustand unserer Umwelt lernen und wie kann die Natur im demokratischen Gespräch besser berücksichtigt werden?

Das Festival eröffnet der italienische Ökoakustiker und Klangkünstler David Monacchi mit einem Vortrag über das „Singen der Wälder“. Er arbeitet schon seit vielen Jahren daran, die bedrohten Klangwelten der Regenwälder zu dokumentieren. Als Höhepunkt des Festivals wird das „Parlament der Wildnis“ gegründet. Dieses neue Forum wird unter der Leitung der ehemaligen Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs, Irmgard Griss, stehen. Hier können Jugend- und Schülervertretungen Anliegen aus der Gesellschaft diskutieren. Es ist ein besonderer Versuch, wie man der Natur im politischen Prozess eine Stimme geben kann.

Tickets für „Stimmen der Wildnis“ sind ab sofort erhältlich unter https://www.museumnoe.at/de/stimmen-der-wildnis. Das Festival hat ein solidarisches Preismodell namens „Pay as You Wish“. Das bedeutet, Besucherinnen und Besucher zahlen genau so viel, wie sie möchten oder können. So ist der Eintritt für alle möglich, unabhängig vom Einkommen. Das Festival möchte ein offenes Forum für Austausch, Lernen und Mitmachen sein. Themen wie Klima, Artenvielfalt und Naturschutz gehen alle an, denn Natur ist etwas, das wir alle gemeinsam haben. Deshalb versucht das Festival, die Teilnahme so einfach wie möglich zu machen und betont, dass der Schutz der Natur eine gemeinsame Verantwortung ist.

Weitere Informationen gibt Amadea Horvath vom Museum Niederösterreich. Sie ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, erreichbar unter Telefon +43 664 604 99-943 und per E-Mail amadea.horvath@museumnoe.at. Mehr Informationen gibt es auch auf der Website www.museumnoe.at.

Rückfragen

Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Ing. Johannes Seiter
Telefon: 02742/9005-12174
E-Mail: presse@noel.gv.at

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