Die Bundesregierung hat einen neuen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vorgestellt. ÖVP-Frauensprecherin Juliane Bogner-Strauß sagte dazu: „Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzt die Bundesregierung einen umfassenden und wichtigen Schritt im Kampf gegen Gewalt und für mehr Sicherheit und Gleichstellung.“ Dieser Plan soll helfen, Frauen besser zu schützen und die Gleichstellung in der Gesellschaft zu fördern.
Der Aktionsplan gilt für die Jahre 2025 bis 2029 und enthält 159 konkrete Maßnahmen. Diese wurden gemeinsam mit mehr als 250 Expertinnen und Experten entwickelt. „Dieser Plan zeigt klar: Gewalt gegen Frauen hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Prävention, Opferschutz und konsequentes Vorgehen gegen Gewalt stehen im Mittelpunkt“, erklärte Bogner-Strauß. Ziel ist es, Gewalt zu verhindern und Betroffenen schnelle Hilfe zu bieten.
Ein wichtiger Bereich ist die frühe Prävention. Dabei geht es zum Beispiel um Bildungsangebote von der Grundschule bis zur Universität, die Mädchen und Jungen über Gewalt aufklären und für das Thema sensibilisieren. Auch am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum sollen Frauen besser vor Gewalt, Belästigung und Machtmissbrauch geschützt werden. Solche Maßnahmen sind besonders wichtig, weil viele Frauen diese Orte täglich aufsuchen und dort oft gefährdet sind.
Der Plan beachtet auch neue Formen von Gewalt im Internet. „Die Prüfung rechtlicher Konsequenzen bei Deep Fakes, Maßnahmen gegen Identitätsdiebstahl oder Hass im Netz zeigen, dass wir Gewalt gegen Frauen auch dort bekämpfen, wo sie heute zunehmend stattfindet – im digitalen Raum“, sagte Bogner-Strauß. Digitale Gewalt kann schwerwiegende Folgen haben und braucht deshalb gezielte Lösungen.
Auf europäischer Ebene wird ebenfalls viel getan. Die EU-Vorhaben-Jahresvorschau 2026 zeigt, dass Gleichstellung und Frauenrechte weiterhin wichtige Themen sind. Besonders wichtig ist die geplante EU-Geschlechtergleichstellungsstrategie, die im Jahr 2026 vorgestellt wird und die Rechte von Frauen stärken soll.
„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegender Wert der Europäischen Union. Österreich bringt sich aktiv in diese Diskussion ein und unterstützt Initiativen, die den Schutz von Frauen stärken und gleiche Chancen fördern“, betonte Bogner-Strauß. Das bedeutet, Österreich möchte nicht nur im eigenen Land, sondern auch in Europa Verbesserungen erreichen.
Zum Schluss sagte die ÖVP-Frauensprecherin: „Der Nationale Aktionsplan zeigt auch klar, dass die Bundesregierung auf aktuelle Geschehnisse reagiert und entschlossen handelt. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen sicher, selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können.“ Dieser Plan ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und soll helfen, Gewalt und Diskriminierung dauerhaft zu bekämpfen.
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