Der Krieg im Iran und die wachsenden Spannungen im Nahen Osten führen dazu, dass auf den internationalen Energiemärkten Unsicherheit herrscht und die Preise steigen. Diese Entwicklung spüren auch die Menschen in Österreich bereits deutlich. Die Preise an den Zapfsäulen steigen, genauso wie bei wichtigen Materialien wie Düngemitteln, die für die Landwirtschaft gebraucht werden. Der Bauernbund betont deshalb: „Wer über Wettbewerbsfähigkeit in Europa spricht, darf auf die Landwirtschaft nicht vergessen.“
Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser erklärt: „Die aktuellen Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie stark die Landwirtschaft von stabilen Energiepreisen abhängig ist. Ohne Diesel können unsere bäuerlichen Familienbetriebe ihre Felder nicht bewirtschaften und keine Lebensmittel erzeugen. Wer heimische Top-Qualität auf dem Teller will, muss auch die Realität der Landwirtschaft anerkennen.“
Die steigenden Preise für Diesel treffen die Landwirtschaft vor allem im Frühjahr hart, wenn viele Arbeiten auf den Feldern anfallen. Hier wirkt sich ein höherer Treibstoffpreis direkt auf die Kosten aus. Deshalb fordert der Bauernbund gezielte finanzielle Entlastungen bei diesen Treibstoffkosten, um die Landwirtschaft zu unterstützen.
Auch die Preise für Düngemittel steigen derzeit stark an. Viele mineralische Dünger werden mit Hilfe von Erdgas hergestellt. Wenn der Erdgaspreis steigt oder Lieferketten gestört sind, macht sich das schnell auf den Düngemittelpreisen bemerkbar. Dies ist besonders problematisch, da Düngemittel für eine gute Ernte und damit die Lebensmittelerzeugung sehr wichtig sind.
Strasser</strong fügt hinzu: „Wer Versorgungssicherheit ernst nimmt, muss auch die Produktionsbedingungen der heimischen Landwirtschaft ernst nehmen. Wenn Diesel und Dünger massiv teurer werden, gefährdet das auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtschaft und die heimische Lebensmittelproduktion.“
Der Bauernbund sieht es als sehr wichtig an, die Landwirtschaft jetzt gezielt bei den steigenden Betriebskosten zu entlasten. Denn die landwirtschaftlichen Betriebe sind nicht nur Produzenten von Lebensmitteln, sondern auch ein wichtiger Teil der Sicherheitsstruktur in Österreich. „Die Landwirtschaft ist Teil unserer Sicherheitsarchitektur und ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Deshalb sind gezielte Entlastungen jetzt notwendig. Nur wenn unsere Bäuerinnen und Bauern wirtschaftlich arbeiten können, bleiben heimische Lebensmittelproduktion und Versorgungssicherheit in Österreich gewährleistet“, so Strasser zum Abschluss.
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