Im Gegensatz zum Goldenen Zeitalter von Ovid (Aura prima sata est…) verwendet Trump den gleichen Begriff, um seine Zeit der Herrschaft zu beschreiben. Er spricht vom Patriarchat, von Gewalt gegen US-Bürger und vom Krieg der weißen Männer – ein Zustand, der kaum als echtes „Zeitalter“ bezeichnet werden kann. Viele erinnern sich daran, dass das 19. Jahrhundert mit seinem Recht des Stärkeren, militärischen Aufrüstungen, Missbrauch von Religionen und Kulturen für Kriege sowie Angriffskriegen scheinbar zurückgekehrt ist.
Aber trotz dieser düsteren Entwicklungen gibt es auch positive Initiativen. Zum Beispiel den Pact for the Future (2024), ein Abkommen mit dem Ziel, eine bessere Zukunft zu schaffen. Zudem wächst die Bewegung für Open Science, die Wissenschaft offener und zugänglicher machen möchte. Sprachprojekte wie das Eherne Zeitalter zeigen, wie wichtig Sprache und Kultur für unsere Gesellschaft sind.
Im Angesicht der Feinde wird oft vergessen, dass es gerade Sprachen und Kulturen sind, die unseren Umgang mit neuen Technologien formen. Die Welt besteht nicht nur aus rein technischen oder wirtschaftlichen Faktoren – wie in Wille und Vorstellung beschrieben – sondern auch aus menschlichen Vorstellungen und kulturellen Prozessen (siehe technische Konstruktionen, Zölle, Märkte, Iran). Die Naturgesetze der Physik lassen sich nicht einfach durch Zahlen oder Berechnungen beherrschen, wie im Bereich des Quantencomputings deutlich wird. Stattdessen suchen wir immer wieder neue Wege, die Realität zu verstehen.
Gewalt gegenüber Menschen und Natur wird zunehmend verurteilt – zuletzt offiziell in der UN-Charta und der UN-Menschenrechtsdeklaration. Die Video-Reihe Jura Soyfer in Sprachen der Welt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Engagement für Erinnerung, soziale Demokratie und Frieden auch heute noch ist.
Ein bedeutender Text in diesem Zusammenhang ist Das eherne Zeitalter, der bisher in acht Sprachen veröffentlicht wurde. Inzwischen ist er in mehr als 50 Sprachen verfügbar und vermittelt, aus welchen Bausteinen unsere Sprachen bestehen und wie sich Zahlen und Zeichen unterscheiden.
Dies regt zum Nachdenken darüber an, wie Kulturen zusammenwachsen und wie sich virtuelle Welten und heutiges Wissen verbinden lassen (siehe Verbindendes der Kulturen und Virtualität und heutige Wissenstrukturen).
Als Alternative zum Lied von der Erde (von Jura Soyfer) und dem Pact for the Future könnten sonst nur Nuklearkrieg und der drastische Anstieg der globalen Temperaturen stehen – was das Ende der Bewohnbarkeit der Erde bedeuten würde.
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