Heute, am Freitag, wurde auf dem Gelände des Landesklinikums Mauer die Statue „Löwin der Toleranz“ vorgestellt. Diese Skulptur ist Teil eines Charity-Projekts namens „Die Löwinnen sind los“, das vom Lions Club Neuhofen – Wiege Österreichs ins Leben gerufen wurde. Bei der Präsentation waren Landesrat Anton Kasser, Lions-Club-Präsidentin Brigitte Bartmann sowie viele Ehrengäste und Sponsoren dabei.
Landesrat Anton Kasser sagte: „Das Projekt des Lions-Club ist eine Vorzeigeinitiative“. Von Anfang an habe der Lions-Club Kontakt zu den Gemeinden gesucht, um Sponsorengelder für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu sammeln. Er fügte hinzu, dass gerade die Gemeinden genau wissen, wo Unterstützung gebraucht wird. Das Thema „Toleranz“, das durch die 14. Löwin symbolisiert wird, ist auch wichtig für die Landesausstellung 2026, die gerade vorbereitet wird. Kasser erklärte: „Die Landesausstellung ist voll angelaufen und bringt wichtige Impulse für die gesamte Region – auch in den nächsten Jahrzehnten.“ Er findet es eine gute Idee, die Ausstellung in einer Klinik mit laufendem Betrieb zu zeigen, weil psychische Erkrankungen oft noch ein Tabuthema sind. Außerdem dankte er den Mitarbeitern des Klinikums, „die sich wirklich mit Herzblut jeden Tag um die Patientinnen und Patienten kümmern.“
Brigitte Bartmann, Präsidentin des Lions Club Neuhofen – Wiege Österreichs, berichtete: „Mit dem Projekt konnten 32.800 Euro gesammelt werden.“ Dieses Geld wird für Projekte genutzt, die die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen fördern. Gerade jetzt ist das in der Gesellschaft besonders wichtig.
Christian Haberhauer, Bürgermeister von Amstetten, betonte: „Das Thema Toleranz der zweiten Löwin, die in unserem Gemeindegebiet steht, trägt zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen bei.“ Besonders stolz macht ihn, dass ein bekannter Künstler wie Helmut Swoboda für die Skulptur gewonnen werden konnte.
Michaela Hinterholzer, Obfrau der LEADER-Region Moststraße, blickte auf die baldige Eröffnung der Landesausstellung voraus: „In 14 Tagen ist es so weit, die Landesausstellung unter dem Titel ,Wenn die Welt Kopf steht‘ wird eröffnet.“ Schon frühere Landesausstellungen gäben der Region Selbstbewusstsein und seien wichtige wirtschaftliche Impulse. Wichtig ist auch, „durch die Renovierung der Gebäude die Wertschätzung gegenüber diesem Klinikum zu heben“, sagte Hinterholzer.
Regina Bauer, die kaufmännische Direktorin des Landesklinikums Mauer, erklärte: „Die Löwin steht für Toleranz und was passt besser zu unserem Standort als Toleranz?“ Die Aktion helfe auch den Betroffenen und deren Familien, denn es werde das Tabuthema psychische Erkrankungen aufgegriffen.
Erwin Klissenbauer, Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung, berichtete über die gute Zusammenarbeit, die dazu beiträgt, dass die Landesausstellung rechtzeitig fertig wird. Er sagte: „Derzeit liefern die Lkw Gemälde an, die Ausstellung wird aufgebaut. Es ist einzigartig in Niederösterreich, Österreich und wahrscheinlich in ganz Europa, dass eine Landesausstellung in einem Krankenhaus bei laufendem Betrieb stattfindet, die mehrere 100.000 Besucher anziehen soll.“
Der Künstler Helmut Swoboda sprach in einer Videobotschaft zur „Löwin der Toleranz“: „Ich habe bewusst keinen realistischen Tierkopf gestaltet, sondern über die Abstraktion Bewegungen und Gegenbewegungen in einen Dialog treten lassen. Durch das Miteinander ist letztendlich ein Löwinnen-Kopf entstanden. So wie sich die freien Formen zu einem Tierkopf zusammenfügen, ist es auch im Leben: Die Menschen entwickeln sich im Miteinander zu humanen Wesen.“
Das Projekt „Die Löwinnen sind los“ wurde vom Lions Club Neuhofen – Wiege Österreichs gestartet. Es verbindet Kunst im öffentlichen Raum mit sozialem Engagement in der Region. Insgesamt wurden bereits 13 Löwinnen in Gemeinden des Bezirks Amstetten aufgestellt.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Büro von Landesrat Anton Kasser. Ansprechpartner ist Pressesprecher Jan Teubl, MSc (WU), Telefon 0676/812 12345, E-Mail: jan.teubl@noel.gv.at.
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