Das Open-Access-Buch „Einführung in den Digitalen Humanismus“ wurde weltweit über eine Million Mal heruntergeladen. Das zeigt, wie groß das Interesse an den Auswirkungen digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Gesellschaft heute ist.
Das Buch wurde von bekannten Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen im Verlag Springer Nature herausgegeben. Autor:innen aus verschiedenen Ländern erklären darin, wie digitale Technologien so entwickelt und genutzt werden können, dass sie Menschenrechte, demokratische Werte und das Gemeinwohl schützen. Seit der Veröffentlichung wird das Buch von Forschenden, Lehrenden, Politiker:innen und IT-Expert:innen auf der ganzen Welt gelesen und genutzt.
Nur wenige Bücher aus dem Informatik-Bereich von Springer Nature erreichen so schnell so viele Downloads. Meist sind es große Nachschlagewerke wie Enzyklopädien. Professor Hannes Werthner, einer der Herausgeber und ein wichtiger Vertreter des Digitalen Humanismus, freut sich über den Erfolg: „Eine Million Downloads zeigen, wie stark Menschen verschiedenster Disziplinen nach Konzepten suchen, die digitale Technologien zum Wohle der Gesellschaft gestalten. Der Digitale Humanismus stellt sicher, dass Technologie weiterhin auf menschlichen Werten basiert.“
Erich Prem, Mitherausgeber, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Digitalen Humanismus und Koordinator der Europäischen Initiative für Digitalen Humanismus (EUDHIT), hebt die Bedeutung für unsere Gesellschaft hervor: „Die digitale Transformation beeinflusst jeden Aspekt unseres Lebens. Der Erfolg dieses Buches spiegelt die wachsende Nachfrage nach durchdachten Perspektiven wider, um Innovation, Verantwortung und menschliche Werte im digitalen Zeitalter miteinander vereinbar zu gestalten.“
Professorin Lynda Hardman von der Universität Utrecht sagt: „Offenbar möchten eine Million Leser verstehen, wie die KI Wirtschaft und Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln prägt. Dies schafft eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit, um Technologie in Richtung einer wünschenswerten menschlichen Zukunft zu lenken.“ Mitherausgeber Professor Bashar Nuseibeh betont die Aktualität: „Das bemerkenswerte Interesse am Digitalen Humanismus spiegelt die globale Debatte über die verantwortungsvolle Entwicklung, den Einsatz und die Nutzung von KI-Technologien wider.“
Mit über einer Million Downloads ist das Buch „Introduction to Digital Humanism“ zu einem wichtigen Teil einer wachsenden internationalen Bewegung geworden. Diese setzt sich dafür ein, dass technischer Fortschritt die Demokratie stärkt, die Freiheit der Menschen schützt und unsere Gesellschaft widerstandsfähiger macht.
Die Bewegung hat auch eine eigene Konferenz namens DIGHUM Vienna und die Europäische Initiative für Digitalen Humanismus (EUDHIT) gegründet. Sie zieht Expert:innen aus Universitäten, Forschungszentren, der Politik und der Industrie aus der ganzen Welt an.
Digitaler Humanismus
Der Digitale Humanismus ist eine Bewegung, die aus verschiedenen Fachbereichen kommt. Sie stellt den Menschen, seine Rechte und demokratische Werte in den Mittelpunkt, wenn neue Technologien entwickelt werden. Dabei arbeiten Wissenschaft, Technik, Politik und Gesellschaft zusammen, damit die digitale Zukunft für alle gut wird. Die Internationale Konferenz für Digitalen Humanismus in Wien und die Europäische Initiative EUDHIT sorgen dafür, dass dieser Ansatz weltweit bekannt wird.
Das Buch
Introduction to Digital Humanism (Einführung in den Digitalen Humanismus) erschien 2024 als frei zugängliches Buch (Open Access) bei Springer Nature. Es erklärt wichtige Grundlagen, wie digitale Technologien, besonders KI, so gestaltet werden können, dass sie mit menschlichen Werten übereinstimmen.
Das Buch
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-45304-5
Digitaler Humanismus
https://digitalhumanism.at/
Nächste Konferenz zum Digitalen Humanismus
24.–26. Juni, Wien
https://dighum.wien/
EU Initiative Digitaler Humanismus EUDHIT
https://eudhit.eu/
Rückfragen
Verein zur Förderung des digitalen Humanismus
DDr. Erich Prem
Telefon: +43 664 2427246
E-Mail: president@digitalhumanism.at
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