Innovationsminister Hanke: Österreichs Quantenökosystem wächst

In der Industriestrategie 2035 hat die Österreichische Bundesregierung zum ersten Mal neun wichtige Technologien und starke Bereiche festgelegt. In diesen Bereichen ist Österreich entweder schon weltweit führend oder hat großes Potenzial, dies zu werden. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist der Bereich Quanten und Photonik, der für moderne Technologie und Forschung sehr wichtig ist.

“Mit der Industriestrategie haben wir klar definiert, wo wir künftig Schwerpunkte setzen, welche Technologiefelder gefördert werden und so den Forschungseinrichtungen und Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit zu geben”, erklärt Innovationsminister Peter Hanke. Das bedeutet, dass Unternehmen und Forschungsinstitute genau wissen, welche Bereiche in Zukunft unterstützt werden und so besser planen können.

Diese Strategie zeigt Wirkung. Aktuelle Nachrichten aus Wien und Berichte aus Innsbruck bestätigen das. Innovationsminister Hanke besuchte gestern die Start-ups AQT und Parity QC in Innsbruck, um sich selbst ein Bild vom großen Potenzial der österreichischen Quantenforschung zu machen. “In unserem Land hat sich ein hochinnovatives Ökosystem angesiedelt, das universitäre Grundlagenforschung mit angewandter Forschung und der Entwicklung kommerzieller Anwendungen verbindet”, so Hanke. Das bedeutet, dass Forschung an Universitäten, praktische Entwicklung und kommerzielle Produkte eng zusammenarbeiten.

Das Start-up AQT entwickelt Quantencomputer, die auf der sogenannten Ionenfallen-Technologie basieren. Diese Technologie ist sehr präzise und wurde schon in Ländern wie Polen und Deutschland eingesetzt. Parity QC bringt eine besondere Quantencomputer-Architektur auf den Markt, die mit allen bekannten Technologien zur Herstellung von Quantencomputern kompatibel ist. So können verschiedene Ansätze vereint werden.

Im letzten Jahr gelang einem Team der Universität Wien ein großer Erfolg: Sie schickten den weltweit ersten Quantenprozessor ins Weltall. Das Wiener Start-up zerothird arbeitet im Bereich Quantenkryptografie, also der Verschlüsselung mit Hilfe von Quantenphysik, und entwickelt neue Lösungen für mehr Sicherheit. Innsbruck hat sich als wichtiger Standort für Quantum Computing etabliert, besonders für Forschung und praktische Anwendungen.

“All das zeigt die hohe Dynamik, die derzeit im Bereich Quanten herrscht. Die heute vorgestellten Pläne der Stadt Wien zur Ansiedlung eines Quantenzentrums sind ein neuer wichtiger Beitrag zum weiteren Wachsen des heimischen Quantenökosystems”, erklärt Minister Hanke zum Abschluss. Wien plant also ein neues Zentrum, das die Forschung und Entwicklung im Bereich Quanten noch weiter voranbringen soll.

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