Starkes Europa durch starke Regionen: Treffen im Haus der EU

Bei seinem Besuch in Österreich hat Raffaele Fitto, der in der Europäischen Kommission für Kohäsion und Reformen zuständig ist, im Haus der EU wichtige Politiker aus verschiedenen Bundesländern getroffen. Dazu gehörten unter anderem Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol und Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, sowie Peter Kaiser, Landeshauptmann von Kärnten, und mehrere Landesrätinnen und Landesräte. Sie haben über die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik gesprochen. Diese Politik unterstützt Regionen in Europa, damit alle Länder besser zusammenarbeiten und gemeinsam wachsen. Dabei spielt der neue EU-Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 eine große Rolle.

„Der Dialog mit den Regionen ist mir sehr wichtig. Ein Austausch wie der heutige ist essenziell, um zu verstehen, wie wir die EU-Kohäsionspolitik gemeinsam stärken können.
Wir arbeiten daran, die EU-Finanzierung einfacher und wirksamer zu gestalten, um die Wirkung jedes einzelnen investierten Euros zu maximieren. Die Halbzeitüberprüfung der Kohäsionspolitik und die nationalen Pläne für regionale Partnerschaften sind wichtige Schritte in diese Richtung“, sagt Fitto.

Fitto erklärt außerdem: „Ein starkes Europa braucht starke Regionen. Ein wettbewerbsfähiges Europa erfordert gemeinsame Anstrengungen. Die Bundesländer, Städte und Gemeinden Österreichs leisten in dieser Hinsicht einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig trägt ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnern in anderen EU-Ländern dazu bei, den Zusammenhalt in ganz Europa zu stärken.“ Damit meint er, dass einzelne Regionen gut zusammenarbeiten müssen, um ganz Europa voranzubringen.

Anton Mattle betont die Wichtigkeit des Austauschs zwischen den Bundesländern und der EU: „Als LH-Vorsitzender ist es mir wichtig, den Austausch der Bundesländer und Regionen mit den Europäischen Institutionen zu fördern. Die EU-Kohäsionspolitik hat zum Ziel, dass die europäischen Regionen wachsen, konkrete Projekte umgesetzt werden und die EU zusammenwächst“, so Mattle. Er arbeitet deshalb daran, dass die Regionen mehr Unterstützung bekommen. Außerdem erklärt er: „Beim EU-Budget geht es um viele Milliarden Euro, von denen die Regionen, Provinzen und Bundesländer und damit die Bevölkerung direkt profitieren. Es ist notwendig, diese finanziellen Mittel abzusichern und funktionierende Strukturen aufrechtzuerhalten. Für mich müssen diese Regionalisierungsmittel folgende drei Ziele verfolgen: Wettbewerbsfähigkeit ausbauen und Arbeitsplätze sichern. Abhängigkeiten beenden, indem wir insbesondere unabhängig bei der Energieversorgung werden. Und regionale Kreisläufe stärken, um unnötige Verkehrskilometer zu vermeiden. Diese Anliegen haben wir mit Vizepräsident Fitto direkt besprechen können.“

Neben den Landeshauptmännern von Tirol und Kärnten waren auch weitere wichtige Politikerinnen und Politiker aus anderen Bundesländern dabei. Zum Beispiel Stefan Schnöll, stellvertretender Landeshauptmann von Salzburg, Leonhard Schneemann aus dem Burgenland, Christiane Teschl-Hofmeister aus Niederösterreich, Claudia Holzer aus der Steiermark, Norbert Sieber aus Vorarlberg, Christiane Frauscher aus Oberösterreich sowie Günther Smutny aus Wien. So waren viele Regionen Österreichs beim Gespräch vertreten, um gemeinsam die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik zu gestalten.

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