Bei der Klubtagung 2026 ging es um das Thema „Wien voran: Arbeit. Aufschwung. Zukunft.“. Dabei stellte „Wien geht mutig in die Zukunft. Weil wir in Wien nicht stehenbleiben, sondern Schritt für Schritt an einer Stadt arbeiten, die wirtschaftlich stark, klimafit und lebenswert bleibt“
, erklärte Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, wichtige Projekte vor. Es ging vor allem um Investitionen in Technologien der Zukunft, um eine Stadtgestaltung, die besser an den Klimawandel angepasst ist, und darum, den Bezirken mehr Freiheit zu geben. Dabei sollen Wirtschaftswachstum, Umweltschutz und Lebensqualität Hand in Hand gehen.
Neues Zentrum für Quantentechnologie in Neu Marx
Ein großes Projekt ist das neue Quantentechnologie-Zentrum in Neu Marx. Dieses Zentrum soll Forschung, Unternehmen und Startups enger verknüpfen und so die Entwicklung neuer Technologien beschleunigen.
„Wien hat eine lange Tradition in der Quantenforschung und zählt in diesem Bereich seit langem zu den führenden Standorten. Jetzt beginnt diese Wissenschaft ihre wirtschaftliche Anwendung zu entfalten – und Wien wird diesen Schritt aktiv mitgestalten“
, erklärte Ludwig.
Das Zentrum wird neben dem Life Science Center Vienna und dem Vienna BioCenter liegen. Dort entstehen wichtige Zukunftstechnologien, wie Quantentechnologie, Künstliche Intelligenz und Life Sciences – also die Wissenschaft vom Leben. Das macht Wien weltweit sichtbar als wichtigen Forschungsstandort.
Wien hat einige Vorteile: erstklassige Forschungseinrichtungen, viele innovative Firmen und 200.000 Studierende an den Universitäten – das ist die größte deutschsprachige Universitätsstadt.
„Diese Technologien werden in den kommenden Jahrzehnten zentrale Fortschritte ermöglichen – etwa in Medizin und Life Sciences, in der Materialforschung, in Industrie und Logistik, im Bereich Energie und Klima sowie in der Weltraumtechnologie. Diese Anwendungen werden im Quantentechnologie-Zentrum entwickelt“
, so Ludwig.
Das Projekt soll 2033 fertig sein.
„Wieder stellt sich Wien an die Spitze gesellschaftlichen Fortschritts und damit auch wirtschaftlichen Fortschritts. Das wird langfristig tausende zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung weiter antreiben“
, stellte Ludwig fest.
Bahnhofsvorplätze werden klimafreundlich, sicher und schön
Wien arbeitet nicht nur an Zukunftstechnologien, sondern verbessert auch das tägliche Leben. Mit der Aktion „Raus aus dem Asphalt“ werden Bahnhofsvorplätze grüner und attraktiver gestaltet.
„Bahnhofsvorplätze sind die Visitenkarten einer Stadt – und zentrale Orte des täglichen Lebens für hunderttausende Wiener*innen. Mit der Offensive ,Raus aus dem Asphalt‘ verwandelt Wien graue Hitzeinseln in klimafitte, sichere und attraktive Aufenthaltsorte“
, sagte Ludwig.
Seit Beginn der Aktion wurden schon über 340 Klima-Projekte umgesetzt, rund 3.300 Bäume gepflanzt und Pflasterflächen entfernt, um mehr Grünflächen zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um Bäume, sondern auch um bessere Beleuchtung, barrierefreie Wege, neue Sitzgelegenheiten und Regeln, die für mehr Sicherheit sorgen.
„Mehr Grün lockt mehr Menschen an. Wenn viele Menschen unterwegs sind, fühlen sich alle sicherer“, erklärte Ludwig.
Nach Projekten wie dem Praterstern aus 2022 und dem Julius-Tandler-Platz, der seit Dezember 2025 umgebaut wird, folgen nun weitere wichtige Plätze:
- Am Hauptbahnhof beginnt 2026 die erste Bauphase. Dort werden 3.500 Quadratmeter entsiegelt, 35 Bäume und Stauden gepflanzt sowie Nebelstelen installiert. Ludwig sagte: „So entsteht ein sicheres, begrüntes Tor zur Stadt für 120.000 Menschen täglich.“
- Der Maria-Restituta-Platz am Handelskai wird im Sommer 2026 fertig und erhält 13 neue Bäume, 6.000 Quadratmeter entsiegelte Fläche, einen Wasserspielplatz, Trinkbrunnen und Nebelanlagen. Die Marktflächen bleiben erhalten. Ludwig nannte das „einen begrünten Treffpunkt für die Brigittenau“.
- Beim Franz-Jonas-Platz gab es eine Bürgerbeteiligung mit 2.000 Rückmeldungen, die in die Planung einfließen.
- Neu geplant ist die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes bei Aspern Nord. Dort sollen 75 neue Bäume, 11.000 Quadratmeter entsiegelte Fläche, Grünwiesen, ein Brunnen, schattige Plätze und eine Fußgängerzone entstehen. Ludwig betonte: „Dort entsteht ein begrüntes Entree für die Seestadt und ein moderner, sicherer Verkehrsknotenpunkt für 60.000 Menschen im Umfeld.“ Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant.
Mehr Geld für die Bezirke ab 2027
Die Bezirke sind ein wichtiger Teil von Wiens Aufschwung. Bürgermeister Ludwig betonte, dass Wien wirtschaftlich vorsichtig bleibt und trotzdem in die Lebensqualität investiert.
„Das Ziel bei all unseren Konsolidierungsmaßnahmen ist es, die öffentliche Daseinsvorsorge für die nächsten Jahre und Jahrzehnte abzusichern. Gleichzeitig werden wir weiter in jene Bereiche investieren, die die Lebensqualität in Wien ausmachen“
, so Ludwig.
Für das Jahr 2026 bleiben die Bezirksbudgets gleich, was den Sparmaßnahmen dient. Ludwig dankte dafür.
Ab 2027 sollen die Mittel für die Bezirke um etwa 27 Millionen Euro steigen, also rund 10 Prozent mehr.
„Wien investiert nicht nur in seine Wirtschaftskraft, sondern auch in Lebensqualität dort, wo sie ankommt: in den Bezirken. Ab 2027 erhalten sie wieder mehr finanziellen Spielraum, weil die Bezirks-Budgetpolitik die gesamtstädtische Lage achtsam und vorausschauend mitgetragen hat“
, erklärte Ludwig.
Er sagte auch, dass Wien mit der langsam stabiler werdenden Wirtschaft jetzt gezielt investiert. Dabei sollen die Bezirke aktiv mit eigenen Ideen zum Wachstum und zur Verbesserung der Stadt beitragen.
Rückfragen
Wiener Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Sarah Hierhacker, MA
Telefon: +43 676 811881923
E-Mail: sarah.hierhacker@spw.at
KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. SPÖ Wien Rathausklub